18/08/2026
Wir freuen uns, dass unser Post zum 2-Zylinder-Otto Versuchsmotor im Polo bei Euch so viel Aufmerksamkeit hatte! Mit derartig viel Interaktion haben wir wirklich nicht gerechnet und wir freuen uns, dass dieses schönes Stück Geschichte aus der Mottenkiste offensichtlich interessant war. Zumindest für jene, die das nicht gleich als "KI-Scheiße" abgetan haben 😉
Aus diesem Grund legen wir noch einmal nach: wie einige von Euch schon richtig angemerkt haben, ähnelt der Aufbau sehr dem Motor des Öko-Polo (Diesel-DI-Zweizylinder). Gut zu erkennen an dem beidseitig verzahnten Steuerriemen, der auf der Rückseite die Massenausgleichswelle antreibt. Auch die technischen Eckdaten unterstreichen die Verwandtschaft zum Öko-Polo, so sind Bohrung und Hub absolut identisch. Und das ist kein Zufall: der Zweizylinder-Otto wurde huckepack mit dem Zweizylinder-Diesel entwickelt. Der Otto hat allerdings keine Aufladung; hier war der Benchmark der damals in der Serie befindliche 45-PS-Motor (für die Kenner: HZ) und der konnte ohne zusätzlichen G-Lader o.ä. erreicht werden - zu Gunsten des Gewichts. Im Vergleich zum HZ konnten die Motorleistung und das Drehmoment im wesentlichen leicht übertroffen werden, auch die Verbrauchswerte sind in vielen Bereichen günstiger. Hier ein paar Basisdaten: Hubraum rd. 860 cm3, Verdichtung 11:1, Nennleistung 34 kW / Nenndrehzahl 5.000 U/min., max. Drehmoment 71 NM. Der Motor wog (trocken) nur 88 kg, d.h. auch "unterhalb" des damaligen 86C wäre eine Verwendung denkbar gewesen (Stichwort: Studie VW Chico). Der Motor des Öko-Polo wäre mit über 100 kg Gewicht und wesentlich mehr Anbauteilen (Platzbedarf) möglicherweise "raus".
Wir denken: geiler Scheiß und den teilen wir gerne mit Euch. Die Quelle ist -wie schon gesagt- kein KI-generierter Inhalt, sondern es handelt sich um über 40 Jahre alte Dokumente mit analogen Bildabzügen. Auch dieser Text ist ohne KI verfasst, Oldschool, Handarbeit, wie sich das gehört.