12/08/2021
!!! INFO !!!
Liebe Kunden,
sicherlich habt ihr alle schon gemerkt das die Preise für Reifen massiv angestiegen sind.
Wir als Kfz-Werkstatt haben leider keinen Einfluss darauf und versuchen mit unseren Großhändlern zusammen durch frühzeitige Sammelbestellungen die Preise so niedrig wie möglich zu halten, auch wenn uns alle diese Preiserhöhungen treffen. Deshalb haben wir bereits letzte und diese Woche für unsere Kunden, deren Winter-Reifen bei uns eingelagert sind, solch eine Sammelbestellung aufgegeben.
Wir wollen euch hiermit darüber informieren, das weder wir Werkstätten, noch unsere Großhändler euch die Preise willkürlich erhöhen wollen.
"Preiserhöhungen für Reifen erwartet
Kosten für Rohstoffe, Energie und Logistik steigen, Fachhandel muss Preissteigerungen der Industrie weiterberechnen.
Trotz der Preisanpassung vieler Reifenhersteller in der 1. Jahreshälfte geht der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV, Bonn) davon aus, dass es auch in den kommenden Monaten, speziell zur Winterumrüstsaison, zu weitere spürbaren Preiserhöhungen in allen Reifensegmenten kommen wird. Diese werden unter anderem aus den folgenden Entwicklungen resultieren:
• Die Kosten für Naturkautschuk, eines der wichtigsten Materialien bei der Reifenherstellung vor allem im Nutzfahrzeugbereich, steigen kontinuierlich an. Der Mittelwert für das 1. Halbjahr 2021 lag 57 Prozent über dem Vorjahreswert, Tendenz weiter steigend.
• Durch die aktuellen Ölpreissteigerungen verteuern sich auch die bei der Reifenherstellung verwendeten, auf petrochemischer Basis hergestellten synthetischen Kautschuke. Der Preis von Synthesekautschuk lag am Ende des 1. Halbjahres 66 Prozent über dem Mittelwert 2020.
• Die bei der Reifenherstellung benötigten Energien haben sich ebenfalls massiv verteuert: Der Preis für elektrischen Strom hat sich beispielsweise zum 30. Juni um 154 Prozent gegenüber dem Vorjahresmittel erhöht.
• Ebenso ist auch der globale Reifenmarkt von den steigenden Containerfrachtraten betroffen, egal ob Reifen oder Material nach Europa importiert werden. Die globalen Durchschnittsfrachtraten pro Container haben sich im Juni 2021 um 226 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht, wobei auf der Route von Ostasien nach Nordeuropa deutlich höhere Preisanstiege zu verzeichnen sind. Auch hier ist die Tendenz weiter steigend.
„Der Reifenfachhandel muss die von den Reifenherstellern im ersten Halbjahr 2021 schon realisierten und die für den weiteren Verlauf des Jahres angekündigten Preissteigerungen voll an den privaten wie auch gewerblichen Verbraucher weitergeben“, sagt Stephan Helm, Vorsitzender des BRV. „Auch wenn der Reifenhandel im Vergleich zu anderen Branchen nicht so starke Rückgänge während der Corona-Pandemie verzeichnen musste, steht die Reifenfachhandelsbranche extrem im Wettbewerb. Preiserhöhungen können in der aktuellen Situation nicht mehr durch Margenverzicht aufgefangen werden!“
Informationen über Versorgungsengpässe bei den Rohstoffen für die Reifenherstellung liegen aktuell nicht vor. Die zwangsweisen Produktionseinschränkungen infolge nicht verfügbarer Elektronik-Komponenten in der Pkw-Erstausrüstung lassen aus heutiger Sicht für das Segment Consumer-Reifen keine nennenswerten Engpässe erwarten. Im Nutzfahrzeugbereich boomen sowohl der Erstausrüstungsbereich als auch der Ersatzmarkt mit Reifen. Hier konnten im Lkw-Segment bereits die Vergleichsmengen von 2019 erreicht werden." (Quelle: https://www.bundesverband-reifenhandel.de/.../preiserhoe.../)
"Autofahrer müssen aktuell deutlich mehr Geld für Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen ausgeben als in den vergangenen Jahren. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Online-Preisvergleichs guenstiger.de hervor, bei der mehrere tausend Autoreifen in ihrer preislichen Entwicklung untersucht wurden. Kostete 2019 ein Kfz-Reifen auf dem Portal im Jahresdurchschnitt etwa 62 Euro, waren es 2020 bereits rund 80 Euro. Für das laufende Jahr 2021 liegen die durchschnittlichen Angebotspreise bei ca. 102 Euro, was ein Preisanstieg von 65 Prozent gegenüber 2019 ausmacht. Am stärksten fällt die Preiserhöhung bei Ganzjahresreifen aus. Hier zahlen Käufer momentan 72 Prozent mehr als 2019 (rund 97 Euro statt 56 Euro). Bei Sommerreifen sind die Preise um 61 Prozent von ca 53 Euro (2019) auf etwa 85 Euro (2021) gestiegen. Für Winterreifen müssen Käufer in diesem Jahr bislang 62 Prozent mehr investieren und zwar im Schnitt rund 123 Euro, während es 2019 nur ca 76 Euro waren" (Quelle: Alzura Tyre24 News)
Foto: https://www.barum-reifen.de/.../verbindlich...