15/02/2026
Auch wir möchten uns zur aktuellen Situation rund um die Reformen bezüglich der Fahrerlaubnisausbildung äußern; unsere Haltung dazu ist glasklar!
Die Kompetenz, die ein Fahrlehrer während seiner Ausbildung erwirbt, können kein Papa, keine Mama und erst Recht kein Kumpel der Welt ersetzen! Wir sind Experten in rechtlichen, fahrphysikalischen, pädagogisch-psychologischen und straßenverkehrsordnerischen Themen! Diese Arbeit wird nun durch die Idee der Laienausbildung zunichte gemacht. Wir Fahrlehrer kennen unsere Fahrschüler, machen uns zu ihnen, ihrem Ausbildungsstand Gedanken, wir beraten sie, hören ihnen zu, wir unterstützen sie und sorgen für Qualität während ihrer Ausbildung - nicht nur für eine bestandene Prüfung! Jeden Tag (bis jetzt) erleben wir zusammen mit ihnen Situationen, in denen nur wir eingreifen können, sie vorher abschätzen und erklären können - hier werden ca 9 Fahrstunden nicht ausreichen, um einen gewissen Stand der Ausbildung zu erreichen. Eine Fahrerlaubnisausbildung ist eine Stufenausbildung, die gezwungen ist, sich auf die Entwicklung der jeweiligen Fahrschüler zu stützen. Diese Ausbildung beruht auf unzählige Gesetze im Straßenverkehrsgesetz! Nur ausgebildete Fahrlehrer können diese Fertigkeiten und Fähigkeiten gewährleisten. Abgesehen von der zukünftig mangelnden Sicherheit im Straßenverkehr bedeutet diese Reform für viele Fahrschulen das Aus! Schulungsfahrzeuge müssen weiterhin bezahlt werden, die Raummieten werden stätig erhöht, Versicherungsbeiträge werden ebenso keinesfalls weniger... Wie sieht es mit dem Kraftstoff aus? Personalkosten? Fahrschulen sind keine Goldgruben, sie sind Bildungseinrichtungen,die jeden Tag für die Sicherheit aller sorgen! Und Fahrlehrer bzw. Fahrschulen haben endlich den Respekt verdient, den sie sich jeden Tag erarbeiten! Eine Reform ja - aber nicht zu Lasten der Fahrschule und der Sicherheit!
Herr Schnieder; überarbeiten Sie Ihre irre Idee!