www.pilz-rheine.de

www.pilz-rheine.de Wir machen alles Rund ums Auto:

KFZ-Technik (TÜV, Bremsen, Auspuff, Licht, Reifen, Inspektion, Fehlerdiagnose, Klimaservice)

Unfallinstandsetzung (Wildschäden, Vermessen, Richtarbeiten)

Getriebespülung

Auto-Glas (Erneuerung, Reparatur)

Lackierungen aller Art (Möbel, Küchen etc.) Smartrepair (Parkschäden)

Industrielackierung

Ausbeulen ohne Lackierung (Parkedellen, Hagelschäden)

Autoaufbereitung Innen und Außen (In Zusammenarbeit mit Partnern)

Es wurde mal Zeit für neue Bürostühle. Einer auf Wunsch in einer besonders schönen Farbe 🥳
30/07/2025

Es wurde mal Zeit für neue Bürostühle. Einer auf Wunsch in einer besonders schönen Farbe 🥳

11/06/2025

Klimaservice: Warum der Frühjahrscheck im Auto jetzt so wichtig ist
Frische Luft garantiert. Ein gründlicher Check der Klimaanlage, am besten in einer Fachwerkstatt, verhindert nicht nur böse Überraschungen, sondern schützt insbesondere vor Hitze, Pollen und teuren Reparaturen - damit das Auto auch bei 30 Grad und mehr cool bleibt.
Spätestens wenn sich durch die Lüftung unangenehme Gerüche verbreiten, ist ein Check der Klimaanlage in einer Fachwerkstatt angeraten
Statt zu viel Hitze, für angenehmes Klima sorgen. Ein funktionierende Anlage im Auto ist weit mehr als nur ein Garant für wohlige Temperaturen: Gerade vor dem Sommer empfiehlt sich ein gründlicher Check der Klimaanlage, um Komfort, Sicherheit und Gesundheit der Fahrzeuginsassen zu gewährleisten.
Denn mit steigenden Außentemperaturen und Pollenflug werden die Anforderungen an die Klimaanlage besonders hoch. Experten raten, die Wartung bereits im Frühjahr durchzuführen, bevor die erste Hitzewelle einsetzt.
Dabei sollte nicht nur die Kühlleistung geprüft werden – auch der Wechsel des Pollen- oder Innenraumfilters ist essenziell, insbesondere für Allergiker. Moderne Fahrzeuge sind meist mit Pollen- oder Aktivkohlefiltern ausgestattet, die Staub, Pollen und Schadstoffe aus der Luft filtern.
Doch verunreinigte Filter verlieren mit der Zeit ihre Wirkung und lassen weniger Frischluft durch, was nicht nur den Komfort, sondern auch die Luftqualität im Fahrzeuginneren beeinträchtigt.
Ein professioneller Klimaservice, am besten in einem Kfz-Meisterbetrieb, umfasst die Überprüfung der Funktionsfähigkeit und Dichtheit der Anlage. Dabei wird das alte Kältemittel umweltgerecht abgesaugt, die gesamte Anlage gereinigt und mit der exakten Menge frischen Kältemittels befüllt.
Der schleichende Verlust von Kältemittel – bis zu zehn Prozent pro Jahr – bleibt oft unbemerkt, führt aber zu nachlassender Kühlleistung und erhöhtem Verschleiß, insbesondere am teuren Kompressor.
Auch unangenehme Gerüche, ungewöhnliche Geräusche oder beschlagene Scheiben sind klare Warnsignale und sollten Anlass für einen Check sein. Die Desinfektion des Systems beugt zudem der Bildung von Bakterien und Schimmel vor, die nicht nur für Modergeruch sorgen, sondern auch die Gesundheit beeinträchtigen können.
Neben der Temperaturregelung sorgt die Klimaanlage für freie Sicht, indem sie die Luft entfeuchtet und so das Beschlagen der Scheiben verhindert. Besonders bei Elektro- und Hybridfahrzeugen trägt sie zur Temperaturregelung der Hochvoltbatterie bei, was deren Leistung und Lebensdauer sichert.
Ein regelmäßiger Klimaservice ist daher nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch der Sicherheit, Hygiene und Werterhaltung des Fahrzeugs.
Fachbetriebe empfehlen, die Klimaanlage einmal jährlich oder alle 15.000 bis 20.000 Kilometer warten zu lassen – Vielfahrer sollten den Check sogar vor jedem Sommer einplanen.
Tipp: Wer die Klimaanlage etwa fünf Minuten vor Fahrtende abschaltet und das Gebläse weiterlaufen lässt, verhindert die Bildung von Feuchtigkeit am Verdampfer und damit unangenehme Gerüche. Wer rechtzeitig in den Klimaservice investiert, schützt sich vor teuren Folgeschäden und sichert sich dauerhaft ein angenehmes, gesundes Raumklima im Auto.

28/05/2025

Motoröl: Lebenselixier für jedes Verbrennerfahrzeug
Läuft es wie geschmiert oder fängt er an zu stottern? Für jeden Verbrenner ist das passende Motoröl das Lebenselixier. Es ist der unentbehrliche Schmierstoff für das Herz eines herkömmlich angetriebenen Fahrzeugs und schützt vor empfindlichen Schäden und Verschleiß – deshalb spart der regelmäßige Motorölwechsel in der Fachwerkstatt nicht nur Geld, sondern hält den Antrieb langfristig am Leben.
Der regelmäßige Wechsel des Motoröls zahlt auf Lebensdauer und Leistungsfähigkeit des Verbrenners ein
Unverzichtbar! Motoröl ist für jedes Auto, das Benzin oder Diesel tankt, weit mehr als nur ein Schmierstoff – es ist das Lebenselixier des Motors und spielt eine zentrale Rolle für dessen Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit.
Die Aufgaben des Motoröls sind vielfältig und reichen von der Schmierung über die Kühlung bis hin zum Schutz vor Korrosion und Verschleiß. Ohne das richtige Motoröl und einen regelmäßigen Ölwechsel im Kfz-Meisterbetrieb des Vertrauens drohen gravierende Motorschäden, die nicht selten zu teuren Reparaturen oder sogar zum Totalschaden führen können.
Im Inneren eines Verbrennungsmotors herrschen extreme Bedingungen: Hohe Temperaturen, enorme Drücke und ständige Bewegung der Bauteile. Hier sorgt das Motoröl dafür, dass die beweglichen Teile wie Kolben, Lager und Nockenwellen reibungslos aneinander vorbeigleiten.
Es bildet einen dünnen Schmierfilm, der die mechanische Reibung deutlich reduziert und so verhindert, dass Metall auf Metall trifft. Ohne diese Schmierung würde es rasch zu Überhitzung, Materialverschleiß und im schlimmsten Fall zum Festfressen des Motors kommen.
Doch Motoröl kann noch mehr: Während des Betriebs nimmt es Hitze von den Bauteilen auf, die vom Kühlmittel nicht erreicht werden, und leitet diese ab. So trägt das Öl maßgeblich zur Temperaturregulierung bei und verhindert eine Überhitzung des Motors.
Darüber hinaus bindet es Verbrennungsrückstände, Metallabrieb und Schmutzpartikel, die bei der Verbrennung entstehen. Diese Verunreinigungen werden im Ölfilter zurückgehalten und aus dem Ölkreislauf entfernt, was die Sauberkeit und Effizienz des Motors gewährleistet.
Ein oft unterschätzter Aspekt ist der Korrosionsschutz: Motoröl legt sich wie ein Schutzfilm auf die Metalloberflächen im Motor und verhindert so, dass Feuchtigkeit und aggressive Verbrennungsprodukte Korrosion verursachen. Zudem verbessert das Öl die Abdichtung zwischen Kolben und Zylinderwänden, was die Kompression und damit die Motorleistung stabil hält.
Die Wahl des richtigen Motoröls ist entscheidend. Moderne Motoren sind auf exakt spezifizierte Öle angewiesen, deren Viskosität und Additivpakete auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt sind. Falsches oder zu altes Öl kann die Schutzwirkung drastisch verringern und sogar zu Motorschäden führen.
Experten empfehlen, den Ölstand regelmäßig zu kontrollieren und das Öl nach Herstellervorgaben zu wechseln. Denn rund 80 Prozent aller Motorschäden lassen sich auf unzureichende Schmierung oder falsches Motoröl zurückführen.
Motoröl ist also weit mehr als ein Betriebsstoff – es ist ein komplexes Hightech-Produkt, das entscheidend zur Zuverlässigkeit, Effizienz und Lebensdauer eines Fahrzeugs beiträgt. Wer auf die Qualität und den regelmäßigen Wechsel achtet, schützt seinen Motor und erhält den Wert seines Autos über viele Jahre hinweg.

30/04/2025

Am 02.05.2025 bleibt unser Betrieb geschlossen. Wir wünschen allen Kunden ein schönes langes Wochenende.

Neues Werkstattlicht, alles auf LED umgestellt. Da wird man blind 😎
09/04/2025

Neues Werkstattlicht, alles auf LED umgestellt. Da wird man blind 😎

27/02/2025
Bitte daran denken
03/02/2025

Bitte daran denken

Umtauschpflicht: Frist für alte Papier-Führerscheine läuft ab
Es bleibt nicht mehr viel Zeit. Rund 43 Millionen Führerscheine müssen in fälschungssichere Exemplare umgetauscht werden. Im Januar 2025 endet die nächste Frist. Jetzt sind die Geburtsjahrgänge 1971 und später an der Reihe: Ihre alten grauen oder rosafarbenen „Lappen“ müssen bis zum 19. Januar 2025 gegen einen neuen Führerschein im Scheckkartenformat umgetauscht sein.
Für Inhaber eines alten Führerscheins wird es eng. Bis zum 19. Januar 2025 müssen die Jahrgänge ab 1971 und später ihren alten „Lappen“ umgetauscht haben
Es geht um gewaltige Zahlen: Etwa 15 Millionen Papier-Führerscheine (ausgestellt bis 31.12.1998) sowie rund 28 Millionen Scheckkartenführerscheine (ausgegeben zwischen 1.1.1999 und 18.1.2013)müssen in den kommenden Jahren umgetauscht werden. Der gesamte Umtauschprozess muss per EU-Verordnung bis zum 19.1.2033 abgeschlossen sein.
Deshalb wird es gleich zu Beginn des neuen Jahres für viele Führerschein-Inhaber bereits richtig eng, sofern sie noch mit ihrem ollen, speckigen „Papierlappen“ unterwegs sind. Die Karenzzeit läuft definitiv ab.
Nachdem zuerst Altführerscheine der Jahrgänge 1953 bis 1958 bis zum 19. Juli 2022, anschließend die Jahrgänge 1959 bis 1964 bis zum 19. Januar 2023 und im letzten Jahr die Jahrgänge 1965 bis 1970 bis zum 19. Januar 2024 ihre Papierführerscheine umtauschen mussten, sind nun die Jahrgänge ab 1971 dran.
Einzige Ausnahme: Wer vor 1953 geboren wurde, der muss seinen Führerschein - egal ob Papier- oder Scheckkartenführerschein (unabhängig vom Ausstellungsdatum) - erst bis zum 19.1.2033 tauschen. Wer zudem im Besitz eines alten Scheckkartenführerscheins ist, hat ebenfalls noch Luft, denn diese müssen erst ab 2026 umgetauscht werden.
Die gute Nachricht darüber hinaus: Der Umtausch des Pkw- bzw. Motorradführerscheins erfolgt ohne Prüfung oder Gesundheitsuntersuchung. Betroffene Führerscheininhaber gehen zu Ihrer zuständigen Führerscheinstelle und stellen dort den Antrag auf Umtausch der Fahrerlaubnis. Dafür werden der Personalausweis oder Reisepass, ein biometrisches Passfoto und der aktuelle Führerschein benötigt. Der Umtausch kostet rund 25 Euro. Dazu kommen natürlich die Kosten für das biometrische Passfoto.
Und wer den Stichtag für die Wechselfrist verpasst hat? Der Umtausch ist zwar verpflichtend, allerdings bezieht sich das Ablaufdatum lediglich auf das Führerschein-Dokument und eben nicht auf den Inhalt der Fahrberechtigung. Pkw und Motorräder dürfen laut dem ADAC auch dann weiter unbefristet gefahren werden, wenn die Umtauschfrist verstrichen ist bzw. das Ablaufdatum überschritten wurde.
Wichtig: Der Fahrer riskiert in diesem Fall ein Verwarnungsgeld in Höhe von 10 Euro. Dem ADAC zufolge würden Umtauschsünder jedoch keine Straftat („Fahren ohne Fahrerlaubnis“) begehen – anders sei das dagegen bei Lkw- und Bus-Führerscheinen.
Auch im Ausland könne es Probleme geben, wenn Autofahrer nach Ablauf der Frist weiter mit Ihrem alten Führerschein unterwegs seien. Das gelte insbesondere auch für das Anmieten eines Mietwagens.

10/12/2024

Wir machen Weihnachtsurlaub. Vom 21.12.2024 bis 01.01.2025 bleibt unser Betrieb geschlossen. Wir wünschen allen Kunden und Freunden eine besinnliche Weihnacht und einen guten Rutsch in 2025.

09/08/2024

Ladungssicherung: So fahren Hund, Katze und Surfboard sicher mit
Die großen Ferien sind voll im Gange und endlich spielt auch der Wettergott mit. So sitzt an diesem Wochenende gefühlt wieder halb Deutschland bei hochsommerlichen Temperaturen im vollgepackten Auto und quält sich zum oder vom Urlaubsort über verstopfte Autobahnen, Küstenstraßen und Bergpässe. Hier kommen Tipps, wie die zum Teil sperrige und spezielle Fracht fachgerecht gesichert wird.
Zu viel Gepäck beeinträchtig Sicht und Fahrzeugsicherheit. Schnell ist auch das zulässige Gesamtgewicht überschritten, was die Unfallgefahr weiter erhöht
Insbesondere vor der großen Fahrt in den Urlaub stehen viele Reisende vor der Frage: Wie soll das alles nur ins Auto passen? Und wie gelingt es, Haustiere, Handgepäck und Sperrgut wie Fahrrad, Kanu oder Surfbrett auch gut und sicher zu transportieren?
Der ADAC hat jetzt Tipps zur fachgerechten Ladungssicherung gegeben: Für Hunde oder Katzen eignen sich Transportboxen aus Kunststoff, die idealerweise im rückwärtigen Fußraum oder beim Kombi direkt hinter der Fond-Rückenlehne verstaut werden.
Bei Hunden ist auf die passende Boxengröße zu achten – zu groß sollte die Box nicht sein, sonst besteht laut dem ADAC Verletzungsgefahr, wenn der Hund bei Brems- oder Ausweichmanövern unkontrolliert herumgeschleudert wird. Steht die Box im Kofferraum, sollte sie zusätzlich mit Gurten gesichert werden.
Wenn ein Tier nicht in einer Box gesichert werden könne, seien Autogeschirre und Gurtsysteme eine gute Alternative. So werde verhindert, dass der Hund weder nach vorne noch zur Seite schleudert.
Für Koffer und Taschen gilt es, auf die richtige Gewichtsverteilung zu achten: Schwere Gegenstände gehören nach unten und möglichst weit nach vorne, am besten in den Fußraum hinter Fahrer- und Beifahrersitz oder im Kofferraum direkt hinter die Rückenlehne.
Die Fracht möglichst lückenlos anordnen und mithilfe von Gurten fixieren, die an den dafür vorgesehenen Haken und Ösen befestigt werden. Falls vorhanden: Gepäcknetz verwenden. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Ladung nicht in den Frontbereich ragt.
Warum das richtige Laden so wichtig ist, zeigen regelmäßige Crashversuche des ADAC: Falsch gesicherte Ladung entwickelt bei einem Unfall nämlich eine enorme Aufprallwucht. Bei einer Kollision mit Tempo 45 wirkt beispielsweise eine 145 Kilogramm schwere Ladung dem ADAC zufolge kurzzeitig mit über sieben Tonnen auf die Sicherheitsgurte – was dem Gewicht eines ausgewachsenen Elefanten entspreche.
Für den Transport von Fahrrädern eignen sich verschiedene Systeme: Für Heckträger, die bis zu vier Räder aufnehmen können, muss der Pkw über eine Anhängerkupplung verfügen. Wichtig: Die Traglast des Trägers und die Stützlast der Anhängerkupplung dürfen dabei nicht überschritten werden – vor allem beim Transport schwerer Pedelecs sei dies leicht der Fall.
Eventuell erlaubt der Fahrzeughersteller geringere Lasten als die Stützlast bei Fahrradträgern. Das und weitere Sicherheitshinweise finden sich in der Bedienungsanleitung des Autos und des Heckträgerherstellers. Nicht vergessen: Das Kennzeichen am Auto muss am Fahrradheckträger wiederholt werden, wenn es verdeckt wird – ein Ummontieren vom Auto an den Träger ist laut ADAC nicht erlaubt.
Für die Mitnahme eines Fahrrades auf dem Autodach sind eine Dachreling oder ein vom Autohersteller empfohlenes Trägersystem Voraussetzung. Der Fahrradrahmen muss dabei am Träger festgeschraubt werden, bevor man die Räder festschnallt. Auch hier dürfen Rad und Träger die zulässige Dachlast nicht überschreiten.
Zudem muss der Fahrer unbedingt bedenken, dass sich die Gesamthöhe des Fahrzeugs geändert hat, was insbesondere bei Durchfahrten und Tiefgaragen beachtet werden sollte, am besten mittels einer Notiz am Armaturenbrett.
Für Kanus, Kajaks, Schlauchboote und Surfbretter gilt Ähnliches: Die sperrigen Sportgeräte werden am besten auf dem Dach transportiert und müssen dort gut mit Spanngurten auf einer Dachreling festgezurrt sein.
Ganz wichtig: Wenn alles gut verstaut und gesichert ist, muss der Reifendruck an das neue Gesamtgewicht des Pkw angepasst werden – am besten vor dem Start der Reise an der nächsten Tankstelle. Die Werte stehen in der Betriebsanleitung und meist auf einem Aufkleber im Türrahmen.

21/06/2024

AUTO-CORSO: ROTE KARTE FÜR UNSACHGEMÄSSE FAHRZEUGBEFLAGGUNG
Noch ertrinkt das Sommermärchen 2.0 zwar vielerorts im Regen, doch die Euphorie ist nicht aufzuhalten, die siegreichen Fans aus dem Häuschen. Kommt es mit einem Auto-Corso zur Verlängerung, müssen Fahrzeugführer dabei einiges beachten. Faustformel: Sicht, Beleuchtung, Halt.
Beim Jubeln im Auto-Corso müssen Fahrer und Insassen einiges beachten, damit es keine Verwarnung oder gar die Rote Karte gibt
Der Ball ist rund, das Runde muss ins Eckige, ein Spiel dauert 90 Minuten – der Auto-Corso nach einem erfolgreichen EM-Spiel dauert meist genauso lange. Fan-Pflicht in der automobilen Nachspielzeit: die Fahrzeug-Beflaggung in den jeweiligen Landesfarben. Schlechtes Material, unzureichende Halterungen oder nicht sachgemäße Befestigung können jedoch andere Corso-Teilnehmer verletzen. Damit Flaggenfahrer bei der Fußball Europameisterschaft (bis 14. Juli) nicht die rote Karte sehen, hat der TÜV-Süd ein paar nützliche Tipps zusammengestellt.
Motorhaubenbezug, Fan-Flosse, Windhose, Spiegelsocke, Finne und vieles mehr – Fußball-Fans sind kreativ, selbst bei der Autofahrt. Beim Kauf der Fanartikel muss indes auf Einiges geachtet werden. „Gerade bei den Halterungen gibt es große Qualitätsunterschiede. Brechen sie leicht, können schnell andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden“, warnt Alexander Bausch, Sachverständiger vom TÜV-Süd.
Verletzungsgefahr droht auch, wenn der Schmuck etwa bei Überlandfahrten oder gar auf der Autobahn am Fahrzeug belassen wird. Bauschs Tipp: „Lieber nicht raus aus der Stadt damit. Auch nicht, wenn Hersteller höhere Geschwindigkeiten angeben – teilweise bis Tempo 200. Bis 50 Stundenkilometer sind Fans auf der sicheren Seite.“
Wie beim Blick aufs Spielfeld gilt auch für die Fahrt: freie Sicht. Die Fanartikel dürften niemals so angebracht sein, dass für den Fahrer der Blick aus dem Auto versperrten. Das gelte auch für die Spiegel und die Scheiben. Dort haben Wimpel, Schals, Maskottchen und Co. laut dem TÜV-Süd-Fachmann nichts zu suchen.
Für Teilnehmer beim Auto-Corso sei es wichtig, gesehen zu werden – und das nicht nur als Fan. Deshalb unbedingt die Beleuchtungsanlage freihalten, rät Bausch. Flaggen so anbringen, dass sie die Lampen nicht verdecken und vor allem keinen Kontakt zu heißen Teilen, wie dem Motor, haben. Natürlich haben Aufkleber auf Leuchten nichts zu suchen. Apropos: Auf den Fenstern behindern Aufkleber die Sicht – nach außen und nach innen!
Vorsicht: Absolut verboten ist es dem TÜV-Süd-Experten zufolge, Flaggen an Stangen während der Fahrt aus dem Auto zu halten. „Spiegelsocken verdecken meist nicht nur den Blinker am Spiegel, sondern können beim modernen Fahrzeug auch Sensoren stören, etwa die vom Totwinkelassistent“, erläutert Bausch weiter.
Von den Flaggen zur Fahne: Viele Kommunen deklarieren Auto-Corsos inzwischen als Demonstration. Die Veranstaltungen finden so in einem speziell geschützten Bereich und auf Straßen statt, die von der Polizei zuvor abgesperrt wurden. Aber auch dort gilt die Straßenverkehrsordnung. Alkohol hat am Steuer nichts zu suchen. Hat der Fahrer außer der Landes- auch noch eine andere Fahne, ist der Führerschein weg. „Mit nullkommanull Promille hat der Fan am Steuer die hundertprozentige Kontrolle, auch über die Insassen“, betont Bausch.
Stichwort Surfen: „Lehnen sich Insassen aus den Seitenfenstern, ist die Verletzungsgefahr selbst bei niedrigem Tempo hoch. Fahrer sollten deswegen beim Corso einen kühlen Kopf und auch ihre Mitfahrer im Griff haben“, sagt Bausch abschließend.

17/06/2024

FAHRZEUGCHECK: GUT VORBEREITET IN DEN AUTO-URLAUB
In nicht einmal zwei Wochen fällt der Startschuss für die Sommerferien. Dann heißt es bereits in Sachsen und Thüringen (jeweils 20. Juni): „Schools out for Summer“. Vier Tage späten folgen Niedersachsen und Bremen (24. Juni.). Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, sollte spätestens jetzt einen Termin in einer Fachwerkstatt für einen gründlichen Fahrzeugcheck buchen. Denn: Gut vorbereitet lässt es sich besser, sicherer und stressfreier Verreisen.
PROFISERVICE WERKSTATT empfiehlt: Vor dem Urlaubstrip unbedingt einen gründlichen Fahrzeugcheck in der Fachwerkstatt durchführen lassen
Speziell vor der großen Urlaubstour sollen noch möglichst viele Dinge erledigt und abgehakt werden. Leider wird dabei zu selten an die Fahrzeugsicherheit gedacht. Denn insbesondere beim Auto-Urlaub fangen die Ferien bereits weit vor dem eigentlichen Ferienstart an. Schließlich wird Verreisen mit dem eigenen Auto immer beliebter.
Gerade für Familien ist es im Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln oftmals günstiger. Flexibilität und eine gewisse Unabhängigkeit sind weitere Vorteile. Allerdings ist der Wagen deutlich höheren Belastungen (Fahrstrecke, Beladung, Klima und Witterung) ausgesetzt als im normalen Verkehrsalltag. Deshalb sollte für Fahrzeughalter vorab ein umfangreicher Pkw-Check Pflicht sein.
Zu einem sorgfältigen Fahrzeugcheck gehört die Überprüfung von Reifen, Bremsen, Licht und Elektronik sowie Getriebe und Fahrwerk. Des Weiteren sollten auch die Scheiben auf Risse und Steinschlag untersucht und zudem die Wischblätter gegebenenfalls ausgetauscht werden. Besonders wichtig: Arbeiten Klimaanlage und Innenraumfilter einwandfrei und sind sie auch bei hoher Belastung, sprich im Dauermodus, funktionstüchtig?
Gern vergessen wird die Kontrolle des Verbandskastens. Gerade Pflaster und Kompressen haben nur ein begrenztes Haltbarkeitsdatum, sogar der komplette Verbandskasten unterliegt einem Verfallsdatum. Nicht fehlen dürfen auch Warndreieck, Warnwesten, Werkzeug, Ersatzglühlampen und ein Wagenheber. Zudem sollte bei der Beladung darauf geachtet werden, dass Verbandskasten und Co. leicht zugängig und nicht zugepackt sind!

22/05/2024

HU: WIE SICH ÜBERRASCHUNGEN BEIM TERMIN VERMEIDEN LASSEN
Gute Vorbereitung ist alles. Vielen Autofahrern macht der bevorstehende Termin zur Hauptuntersuchung (HU) Kopfzerbrechen. „Muss nicht sein“, sagen die Experten vom TÜV-Süd. Wer vorher weiß, worauf es bei der Fahrzeugprüfung ankommt und was die Sachverständigen in Augenschein nehmen, kann seinen Wagen vorher entsprechend fit machen lassen.
Bei der HU wird unter anderem auch der Fahrzeugunterboden auf Korrosion und Durchrostungen gecheckt
Für Fahrzeughalter, die Inspektionstermine durchgängig einhalten und ihren Wagen regelmäßig warten lassen, dürfte es bei der HU eigentlich kaum Überraschungen geben. Allen anderen Autofahrern sei vorab der Besuch in einer Fachwerkstatt ans Herz gelegt.
Allerdings raten die TÜV-Süd-Fachleute von Pauschalaufträgen ab. Es sei sehr hilfreich über die anstehende HU gut informiert zu sein. So minimiere eine Checkliste mit den häufigsten Fragen dazu den Stress spürbar und wer ohnehin wüsste, worauf es den Prüfern ankomme, könne dies vorher ganz konkret beheben lassen.
So gelte der Schwerpunkt der Prüfer der Verkehrssicherheit und nicht der Betriebssicherheit, räumt TÜV-Experte Matthias Strixner mit einem häufigen Missverständnis auf. Im Klartext: Wirbt beispielsweise ein Gebrauchtwagenhändler mit einer frischen HU, muss deshalb das Fahrzeug noch lange nicht in einem tadellosen Zustand sein.
Bei der Fahrzeugprüfung werden laut dem TÜV-Süd die gesamte Beleuchtung, Räder und Bereifung, Checks auf Korrosion und Durchrostungen sowie die Flüssigkeitsstände und Dichtheit der Aggregate in Augenschein genommen. Hinzu kommen die Kontrollen von Lenkung und Lenkspiel, Bremsen, aber auch Rückspiegel, Kennzeichen, Sicherheitsgurte oder die Hupe. Elektronische Einrichtungen, wie z. B. Fahrassistenzsysteme werden dem TÜV-Süd zufolge u. a. über die elektronische Fahrzeugschnittstelle geprüft.
Vorgelegt werden muss zu einer HU nach TÜV-Süd-Angaben die Zulassungsbescheinigung Teil 1 – ehemals Fahrzeugschein genannt – im Original. Bei einer Nachuntersuchung darüber hinaus der Untersuchungsbericht der vorangegangenen HU sowie eventuell die Prüfzeugnisse (z. B. ABE) oder Änderungsabnahmebestätigungen von Anbauteilen, wie beispielsweise Sonderräder, Tieferlegungsfedern oder Zubehörlenkräder, sofern diese nicht in den Fahrzeugpapieren eingetragen sind.
Zudem macht Strixner deutlich: „Die HU darf grundsätzlich nicht überzogen werden. Der Fahrzeughalter ist für die Einhaltung der vorgegebenen Fristen verantwortlich.“ Wird etwa bei einem Pkw der Prüftermin um mehr als acht Monate überzogen, drohen ein Bußgeld von 60 Euro und ein Punkt in Flensburg.
„Allerdings“, beruhigt Strixner, „bei der Hauptuntersuchung wird eine Überziehung nicht bestraft, das ist Sache der Kontrollbehörden, wie etwa Polizei oder dem Ordnungsamt.“ Werde die HU jedoch mehr als zwei Monate nach dem vorgesehenen Vorführtermin durchgeführt, erhöhe sich die reine HU-Gebühr um satte 20 Prozent.

Adresse

SandkampStr. 80
Rheine
48432

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:30
13:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 12:30
13:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 12:30
13:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 12:30
13:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 12:30
13:00 - 14:45

Telefon

+4959718001340

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von www.pilz-rheine.de erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an www.pilz-rheine.de senden:

Teilen

Kategorie