Jäger & van Eck GbR

Jäger & van Eck GbR Wir führen KFZ-Reparaturen jeder Art durch. Ob Unfall oder Klimaanlage, Inspektion und Reifenwechsel.

23/08/2024
27/04/2023

POLLENFLUG: JETZT AN DEN KLIMASERVICE DENKEN
Es liegt nicht nur am sehr wechselhaften Aprilwetter, wenn nun wieder viele Autofahrer die Nase gereizt rümpfen. Der Grund dafür könnte vielmehr das verstärkte Auftreten von Pollen, Viren und Co. sein. Erstere haben gerade im Frühjahr Hochkonjunktur. Umso wichtiger ist ein regelmäßiger Check-up der Klimaanlage und ein gründlicher Service jetzt.

PROFISERVICE WERKSTATT empfiehlt: Ein bis zweimal im Jahr sollte eine Auto-Klimaanlage in einem Kfz-Meisterbetrieb gewartet werden

Mit den ersten Blüten beginnt der Alptraum. Die Nase trieft. Die Augen tränen. Hustenattacken nerven. Man fühlt sich müde, schlapp. Klassische Symptome eines leidgeprüften Allergikers. Doch nicht nur das Wohlbefinden leidet. „Studien bestätigen“, sagt Eberhard Lang vom TÜV-Süd, „allergiegeplagte Autofahrer können im Straßenverkehr so gefährlich sein wie alkoholisierte.“
Denn am Steuer eines Autos kann eine Heuschnupfenattacke fatale Folgen haben. Bei Tempo 100 legt man während eines heftigen Niesers gut rund 30 Meter unkontrolliert zurück. Eine immense Gefahr für den geplagten Autofahrer, aber ebenso für seine Mitmenschen. Neben Medikamenten bietet die Technik zusätzlichen Schutz für Allergiker im Verkehr. Spezielle Filter für Autolüftungsanlagen können aus der Zuluft zum Innenraum Pollen, Staub und Ruß selbst in kleinsten Partikel herausfiltern.
Weil aber Filter sich mit der Zeit zusetzen, müssen sie etwa nach 15.000 Kilometer ausgetauscht werden, um eine optimale Wirkung zu erzielen. Gleichwohl ist jetzt nicht nur für ausgewiesene Allergiker und Asthmatikern eine gute Zeit, die Klimaanlage in einer Fachwerkstatt überprüfen und warten zu lassen. Schließlich bietet ein gründlicher Klimaservice Schutz, der allen Fahrzeugpassagieren zu Gute kommt.
Lang: „Ein verstopfter Filter macht sich meist durch beschlagene Scheiben bei richtig eingestellter Lüftung bemerkbar.“ Spätestens dann sei ein Austausch angebracht. Manche Hersteller bieten Aktivkohlefilter an. Sie verschaffen gegenüber konventionellen Filtern zunächst keine Vorteile, helfen aber gegen Gase wie Ozon, die wiederum Allergiker im Sommer besonders plagen. Keinesfalls sollte man am falschen Ende sparen. „Innenraumfilter können durch Ausblasen mit Pressluft oder Ausklopfen nicht aufgefrischt werden. Dadurch wird die Mikrofaserschicht zerstört; die Filterwirkung ist dahin“, warnt der TÜV-Süd-Experte.
Ganz unabhängig von Heuschnupfen und Co. kann eine lange ungereinigte Klimaanlage zudem schnell zu einem größeren Problem werden. Denn: Die Reparatur der beschädigten Lüftung ist wesentlich teurer als ihre kontinuierliche Wartung.

Aufgrund eines Gasaustrittes in der Nachbarschaft ist unsere Firma zu Zeit leider evakuiert. Wir hoffen, wir sind schnel...
02/09/2022

Aufgrund eines Gasaustrittes in der Nachbarschaft ist unsere Firma zu Zeit leider evakuiert.

Wir hoffen, wir sind schnell wieder erreichbar.

Die Appelhülsener Straße in Nottuln ist momentan zwischen der Bodelschwinghstraße und der neuen Umgehungsstraße gesperrt. Es gibt einen Gasaustritt an der Rettungswache in Nottuln.

09/04/2022

RÄDERWECHSEL: SOMMERREIFEN FÜR DEN FRÜHLING
Es ist garantiert kein Aprilscherz: der Sommer steht vor der Tür. Beim Blick aus dem Fenster und einem kurzen Gang vor die Tür eigentlich kaum vorstellbar. Nach herrlichen Sonnentagen sind nun Väterchen Frost und in einigen Teilen Deutschlands sogar Frau Holle zurückgekehrt. Gleichwohl gilt: Autofahrer sollten bereits jetzt an den Räderwechsel denken. Denn die Faustregel für Sommerreifen lautet: Von Ostern bis Oktober.
Hersteller, Fabrikat, Reifentyp, Felge? Für einen ordnungsgemäßen Räderwechsel sollte ein KFZ-Meisterbetrieb aufgesucht werden
Die nächsten Feiertage und das Osterfest (Ostersonntag: 17. April 2022) stehen bereits in rund zwei Wochen an. Und so viel ist sicher: Wenn Meister Lampe kommt und den Lenz im Schlepptau hat, müssen Winterreifen gehen. Der Grund: Sobald die Temperaturen steigen, sind Winterpneus nur noch bedingt tauglich. Gerade deshalb sollten Autofahrer den Räderwechsel nicht auf die lange Bank schieben.
Denn: Rechtzeitiger Reifenwechsel schützt vor unliebsamen Überraschungen. Aktuelle Studien zeigen, dass Winterpneus bei frühlingshaften Temperaturen zum Teil ein ungewohntes Fahrgefühl verursachen. Im Vergleich zu Fahrzeugen mit Sommerreifen verlängert sich zudem der Bremsweg deutlich und es kommt zu erhöhtem Kraftstoffverbrauch sowie zu verstärkten Verschleißerscheinungen.
Darüber hinaus sollten Autofahrer vor dem Wechsel ihre Sommerreifen überprüfen lassen. Die Mindestprofiltiefe muss 1,6 Millimeter betragen, besser sind drei Millimeter. Es ist auch ratsam Zustand und Alter der Autoreifen zu kontrollieren. Denn Sommerreifen die bereits in ihre sechste, siebte Saison gehen, Risse oder Dellen aufweisen, sollten unbedingt gegen einen neuen Satz getauscht werden.
Experten warnen: Mit beschädigten oder abgefahrenen Reifen erhöht sich das Unfallrisiko, weil sich beispielsweise der Bremsweg verlängert oder das Fahrzeug bei nasser Fahrbahn die notwendige Straßenhaftung (Grip) verliert, sich dadurch die Aquaplaning-Gefahr vergrößert.
Außerdem können brüchige Reifen auch während der Fahrt platzen und das Fahrzeug ins Schleudern bringen. Bei Stahl- oder Aluminiumfelgen sollte gecheckt werden, ob eine Unwucht oder andere Abweichungen vorliegen. Auch ungleichmäßig abgefahrene Reifen könnten ein Indiz für eine Unregelmäßigkeit sein. In so einem Fall sollten sicherheitshalber auch die Stoßdämpfer und das Fahrwerk überprüft werden.
Zum umfangreichen Reifen- und Räderservice gehören des Weiteren die fachkundige Montage und sachgemäße Einlagerung der Wechselräder im modernen, klimatisierten Reifenlager sowie die umweltgerechte, maschinelle Räderwäsche zur professionelle Reifenpflege direkt vor Ort.
Tipp: Bevor alle kommen, schnell einen Termin in einer Fachwerkstatt vereinbaren und so unnötige Wartezeiten während der Stoßzeiten vermeiden.

20/10/2021

LICHTTEST 2021: KOSTENFREIE ÜBERPRÜFUNG IN DER FACHWERKSTATT
Bloß kein Blindflug! Die Zahlen sind wenig erfreulich: Im vergangenen Jahr hatte rund ein Drittel aller Autofahrer Probleme mit der Wagenbeleuchtung. Darüber hinaus listet die Auswertung der Mängelstatistik weitere Versäumnisse auf. Höchste Zeit für Fahrzeughalter zu Beginn der dunklen Jahreszeit, einen Lichttest machen zu lassen. Das Beste: Bis Ende Oktober ist die Überprüfung im Rahmen der Aktion „Gutes Licht! Gute Fahrt“ kostenfrei.
Laut dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) war in 2020 jeder fünfte Autofahrer mit mangelhaften Scheinwerfern unterwegs, fast jeder zehnte blendete damit sogar andere Verkehrsteilnehmer. Genau deshalb sind ab sofort wieder alle Autofahrer aufgefordert, ihre Fahrzeugbeleuchtung in den Fachwerkstätten überprüfen zu lassen. Im Rahmen des Licht-Test 2021, zu dem das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), das Kfz-Gewerbe und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) gemeinsam aufgerufen haben, ist das Ganze sogar kostenfrei.
Bereits seit mehr als 60 Jahren bringt diese nützliche Aktion Licht ins Dunkel. ZDK-Präsident Jürgen Karpinski: „Sicherheit im Straßenverkehr ist für das Kfz-Gewerbe das A und O. Deshalb ist die jährliche Überprüfung des Auto-Lichts in den Werkstätten kostenlos. Dadurch geben die Kfz-Meisterbetriebe einen dreistelligen Millionenbetrag als geldwerte Leistung an die Autofahrer weiter.“
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Scheinwerferanlage. Kleine Mängel werden sofort und kostenlos beseitigt. Nur die nötigen Ersatzteile und umfangreichere Einstellarbeiten müssen bezahlt werden. Anschließend dokumentiert eine Plakette an der Frontscheibe das geprüfte Licht.
Beim Check der gesamten Beleuchtungsanlage werden unter anderem das Fern- und Abblendlicht sowie Nebel-, Such- und andere erlaubte Zusatzscheinwerfer geprüft. Auch die Warnblinkanlage, Blinker, Begrenzungs- und Parkleuchten, Brems- und Schlusslichter sowie die Nebelschlussleuchte werden kontrolliert.

26/08/2021

REIFEN-CHECK: FAHRSTIL BEEINFLUSST LEBENSDAUER ERHEBLICH
Der frühe Vogel fängt den passenden Pneu. Auch wenn die Zeit für den Wechsel von Sommer- auf Winterreifen noch rund zwei Monate hin ist, in der Hauptsaison wird die Nachfrage größer und zumeist steigen dann auch die Preise. Der kluge Autofahrer baut also vor, kümmert sich schon jetzt um die richtigen Reifen, wenn neue angeschafft werden müssen. Alter und Profiltiefe sind wichtige Gradmesser für den Reifenzustand. Nach etwa sechs Jahren sollte ein Austausch in Erwägung gezogen werden. Aber: Der Verschleiß hängt auch vom Fahrstil ab und kann die Lebensdauer deutlich verringern. Darauf hat jetzt die Dekra hingewiesen. Eigentlich ist doch noch Sommer? Richtig, aber der nächste Winter kommt bestimmt. Wer schon jetzt seine Pneus checken lässt, beispielsweise in einem Kfz-Meisterbetrieb, und sich gegebenenfalls vor dem Beginn der Hauptsaison weiterlesen auf www.profi-service-werkstatt.de

10/07/2021

Bremsen-Check: Pflege in der Fachwerkstatt für Ihre Sicherheit unverzichtbar
Wenn es heftig quietscht und qualmt ist es meist schon zu spät. Eigentlich ist es eine Binsenweisheit: Damit das Bremssystem stets prompt anspricht und zuverlässig funktioniert, braucht es kontinuierliche Pflege. Darauf hat jetzt wieder der TÜV-Süd hingewiesen. Wichtig: Der sachgemäße Bremsen-Check ist nichts für Laien, sondern sollte unbedingt in einer Fachwerkstatt durchgeführt werden.
Regelmäßige Bremsenfunktionskontrolle in einer Fachwerkstatt ist für die Sicherheit unverzichtbar
So mancher Autofahrer steht förmlich auf dem Bremspedal bis selbige endlich reagieren. Brandgefährlich! Für die Sicherheit unverzichtbar ist ein regelmäßiger Bremsen-Check. „Wenn ein Kreischen davon zeugt, das Metall auf Metall reibt, ist es zu spät”, warnt TÜV-SÜD-Fachmann Karsten Graef. Und der Experte weiter: „Die Bremsanlage ist für die Fahrzeugsicherheit und die der Insassen essenziell und Wartungsarbeiten sind nichts für Hobbyschrauber oder etwas, das man auf einem Parkplatz erledigt.“
Wie häufig Bremsscheiben oder -beläge gewechselt werden müssen, ist pauschal schwer zu sagen. Grund dafür ist, dass besonders die Fahrweise einen großen Einfluss auf die tatsächliche Lebensdauer hat. Autobesitzer, die ihr Fahrzeug turnusgemäß warten lassen, brauchen sich darüber weniger Gedanken zu machen und in vielen modernen Fahrzeugen gibt es inzwischen eine elektronische Anzeige, die etwa auf drohenden Verschleiß der Bremsbeläge aufmerksam macht.
Manche Hersteller haben statt der Anzeige einen Verschleißkontakt, der bei abgefahrenen Bremsbelägen an der Bremsscheibe reibt und ein unüberhörbares Kratzen verursacht, um den Gang in die Werkstatt anzuzeigen.
Zu einem fachmännischen Bremsen-Check gehört überdies, das System auf Korrosionsbildung und Undichtigkeiten zu prüfen. Denn Bremsschläuche werden im Laufe der Zeit porös. Beulen und Risse sind die Folge. Bremsleitungen sind ebenfalls nicht vor Rostfraß gefeit und müssen regelmäßig auf Korrosion geprüft werden. Schließlich werden bei der professionellen Begutachtung auf einem Bremsenprüfstand Funktion und Wirkung der Bremsanlage kontrolliert.
Bremsscheiben und -belege unterliegen im täglichen Fahrbetrieb Verschleiß. Fachleute kontrollieren zunächst per Sichtprüfung deren Zustand. Zum anderen wird bei den Kontrollarbeiten die Freigängigkeit der Bremszylinder geprüft. Eine mangelnde Funktion dieser Teile kann schwerwiegende Funktionsstörungen nach sich ziehen. Ein Test auf dem Bremsenprüfstand bringt zudem Klarheit, ob die Technik ohne Probleme arbeitet, das Fahrzeug beim stärkeren Bremsen nicht möglicherweise einseitig zieht und ob auch die Bremsleistung insgesamt ausreichend ist.
Graef: „Grundsätzlich sollte die Bremsflüssigkeit nach Herstellervorgabe – zumeist nach zwei Jahren – ausgetauscht werden und dabei die Bremsanlage durchgespült, also von Schmutzpartikeln wie etwa Abrieb gereinigt werden.“ Ein rechtzeitiger Wechsel ist wichtig, weil das bernsteinfarbene Bremsöl hygroskopisch ist. Sprich: Es zieht Feuchtigkeit aus der Luft an und absorbiert diese. Dadurch verliert die Bremsflüssigkeit die Hitzebeständigkeit. Hohe Bremstemperaturen etwa bei Bergabfahrten können dazu führen, dass sich Gasblasen in der Flüssigkeit bilden und diese durch den hohen Druck im Bremssystem komprimieren lassen. Im Ernstfall kann sich damit die Wirkung der Bremse auf null reduzieren.
Haben sich bereits sogenannte Rostpickel oder Rostnarben gebildet, sollte in jedem Fall eine Werkstatt aufgesucht werden. Übrigens, auch nach dem Besuch einer Waschanlage ist Vorsicht geboten. TÜV-Süd-Experte Graef empfiehlt, bei der ersten Fahrt danach die Bremsen kurz aber kräftig zu betätigen, um die Feuchtigkeit und Überreste von Reinigungsmittel von den Scheiben zu vertreiben.

08/06/2021

Inspektion: Regelmäßige Wartung auch bei längeren Standzeiten notwendig
Große oder kleine Inspektion? Egal, Hauptsache regelmäßig. Wegen der Corona-Pandemie ist vieles durcheinander geraten und so schaut so mancher Autofahrer ungläubig auf Tachostand oder Service-Hinweis im Instrumentendisplay. Obwohl das Fahrzeug insbesondere während der Lockdown-Zeiten deutlich weniger bewegt wurde, soll der Wagen schon wieder in den Service. Fristvorgaben für Inspektion und Wartung sollten unbedingt eingehalten werden, denn sie dienen der Sicherheit und dem Werterhalt des Autos. Darauf hat jetzt der ADAC hingewiesen.
Auch bei längeren Standzeiten Wartungsfristen zu beachten, werden Ölwechsel und Co. fällig
Obwohl der eigene Wagen durch Covid-19 merklich an Bedeutung wiedergewonnen hat, sind viele Autos während der Corona-Zeit deutlich weniger gefahren. Dies bestätigen auch Erhebungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Denn gemäß BASt sind die Kfz-Fahrleistungen in 2020 um etwa zwölf Prozent zurückgegangen. Wer glaubt Wartungsfristen verlieren ihre Gültigkeit, nur weil er weniger gefahren ist, der irrt gewaltig. Denn laut dem ADAC gelten die Wartungsvorschriften auch für Fahrzeuge, die viel stehen.
Die Wartung sollte in jedem Fall entsprechend der Herstellervorgaben vorgenommen werden. Schließlich tritt Verschleiß nicht nur dann ein, wenn das Auto fährt, sondern auch, wenn es steht. In diesem Fall altert beispielsweise das Motoröl. Im Wartungsheft des Fahrzeugs findet man die Information, wann die letzte Wartung gemacht wurde und die nächste fällig ist. Auch Aufkleber an der B-Säule oder Anhänger im Motorraum können über Ölwechsel und Co. informieren. Bei immer mehr Autos lässt sich die nächste anstehende Wartung im Kombi-Instrument oder Mitteldisplay abrufen.
Eine Inspektion wird entweder nach einer gewissen Fahrleistung oder einer gewissen Zeitspanne fällig – je nachdem, was zuerst eintritt. Wenn also ein Auto normalerweise alle zwei Jahre oder 30.000 Kilometer zur Wartung muss, dann gilt im Zweifel die Zeitregelung: Spätestens nach zwei Jahren ist die Wartung fällig, auch wenn deutlich weniger als 30.000 Kilometer gefahren wurden.
In manchen Fällen kann es nach Empfehlung des ADAC sogar sinnvoll sein, die Wartung vorzuziehen. Etwa wenn ein Auto wie jetzt, während der Corona-Lockdowns, nur sehr wenig und dann auch noch auf verschleißfördernden Kurzstrecken (unter zehn Kilometer pro Fahrt) bewegt wurde. Dann kann das Motoröl bei Dieselmotoren aufgrund häufiger Regenerationen (oder bei Benzinern wegen Kondensat) überdurchschnittlich stark belastet sein.
Autofahrer, die unsicher sind, sollten im Zweifelsfall die Fachwerkstatt ihres Vertrauens zu Rate ziehen. Unabhängig davon ist ein gründlicher Fahrzeugcheck in einem Kfz-Meisterbetrieb vor dem Start der Feriensaison ohnehin sinnvoll.

22/04/2021

Reifenkauf: Mit neuem EU-Label wird der Erwerb einfacher
In Zeiten von Corona verschiebt sich auch die klassische Reifenwechselzeit ein wenig. Doch mit zunehmenden Frühlingstemperaturen kommt jetzt bei immer mehr Autofahrern der Wechsel auf die Sommerreifen auf den Plan. Steht vor dem Werkstatt-Termin noch der Reifenkauf an, soll das gründlich überarbeitete europäische Reifenlabel für mehr Klarheit und Informationen sorgen und dadurch den Erwerb neuer Pneus erleichtern.

Mit dem überarbeiteten EU-Reifenlabel werden Auswahl und Erwerb einfacher
Obwohl der Lockdown erneut verlängert wurde, gilt für die Einsatzzeit von Sommerreifen nach wie vor die Faustregel von Ostern bis Oktober. Durch wiederkehrende Kälteperioden, Homeoffice und Ausgangssperren sind jedoch noch auf so manchem Fahrzeug die Winterpneus aufgezogen. Autofahrer, die jetzt ohnehin einen Reifenkauf planen, können ab Mai 2021 vom kräftig überarbeiteten europäischen Reifenlabel profitieren. Es bietet in seiner dann aktualisierten Fassung noch mehr und bessere Informationen zu wichtigen Eigenschaften wie dem Rollwiderstand, Bremsen bei Nässe und dem Abrollgeräusch. Ganz neu sind Angaben zur Wintertauglichkeit des Reifens.



Seit 2012 unterstützt das europäische Reifenlabel Autobesitzer beim Kauf neuer Reifen. Vom Energielabel, wie es zum Beispiel für Haushaltsgeräte vorgeschrieben ist, unterscheidet es sich durch wertvolle Zusatzinformationen. „Die Leistungen beim Nassbremsen sind ein wichtiges Kriterium für die Sicherheit. Deshalb erscheinen auch sie auf dem Label“, erklärt der Reifenexperte Lars Netsch von TÜV-Süd. Das Abrollgeräusch wiederum trägt maßgeblich zur Lärmbelastung durch den Verkehr bei. Angaben dazu ermöglichen es Verbrauchern, bewusst einen leiseren Reifen zu kaufen. Der Rollwiderstand ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium für die Kraftstoffeffizienz zum Schutz der Umwelt und zur Einsparung von Energie.



Beim Design des ab Mai 2021 vorgeschriebenen Labels fallen die Änderungen sofort ins Auge. Ganz oben prangt der Schriftzug „Energy“ der Generaldirektion der EU-Kommission für die Energiepolitik. Das Y wird dabei über einen Blitz symbolisiert. Darunter stehen jetzt Angaben des genauen Reifentyps und der Dimension.



Die Label-Klassen der Rollwiderstands- und Nassbremswerte wurden teilweise neu definiert. Bei der Geräuscheinstufung setzt die Kennzeichnung nunmehr auf Dezibel-Angaben und den Buchstaben A, B oder C.



Wintereignung: Zwei neue Signets geben Informationen zur Eignung bei Eis und Schnee. Eines sagt aus, ob es sich um einen Winterreifen mit durch eine UNECE-Typgenehmigung zertifizierter Schneehaftung handelt. Es ist die Kennzeichnung mit einer Schneeflocke im stilisierten Gebirgsprofil, dem sogenannten Alpine- oder Triple Peak Mountain Symbol. Das zweite Zeichen bestätigt einen Reifen ohne Spikes mit Haftung auf Eis nach dem Entwurf des neuen ISO-Standards ISO 19447.
Beim neuen Label bleiben die Klassen A bis C unverändert. Bei C1- und C2-Reifen, also für Personenwagen und leichte Lastwagen, wird die bisher für Rollwiderstand und Nasshaftung nicht vergebene Klasse D nun mit den Werten aus der alten Klasse E gefüllt, die ihrerseits die Werte der vorherigen Klassen F und G übernimmt. Netsch: „Das macht das Label übersichtlicher.“
Weitere Informationen zu den jeweiligen Reifen können sich Autobesitzer über einen QR-Code am oberen rechten Rand des Reifenlabels herunterladen. Mit der Kamera eines Mobiltelefons eingelesen, führt dieser sogenannte Quick-Response-Code über einen Link zur EPREL-Datenbank. In der European Product Registry for Energy Labelling sind nicht nur alle Werte des Reifenlabels enthalten, sondern auch das Produktinformationsblatt (PIB). Beginn und gegebenenfalls Ende der Produktion des Reifenmodells werden ebenfalls enthalten sein.
Die Werte des Reifenlabels gelten jeweils für exakt den angegebenen Reifentyp, die genaue Dimension, den Geschwindigkeitsindex und die Tragfähigkeit. Der gleiche Reifentyp in einer anderen Größe, mit anderer Tragfähigkeit oder Höchstgeschwindigkeit könne also unterschiedliche Label-Werte aufweisen. Ähnliches gilt für speziell nach den Spezifikationen der Fahrzeughersteller konstruierte und markierte Reifen.

Adresse

Lise-Meitner-Straße 2
Nottuln
48301

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
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