Fahrschule Kling GmbH

Fahrschule Kling GmbH Geschäftsführender Gesellschafter: Dominic Kling

Quelle: Verena BechtThema: LaienausbildungRechtlich stellt sich bei den geplanten Reformideen eine ganz grundlegende Fra...
30/05/2026

Quelle: Verena Becht

Thema: Laienausbildung

Rechtlich stellt sich bei den geplanten Reformideen eine ganz grundlegende Frage:

Auf welcher juristischen Grundlage soll eigentlich eine teilweise praktische Ausbildung durch Laien stattfinden?

Denn bisher ist die Fahrausbildung in Deutschland bewusst streng geregelt.

Die Grundlage hierfür bilden unter anderem:

– § 2 Straßenverkehrsgesetz (StVG)
– Fahrlehrergesetz (FahrlG)
– Fahrschüler-Ausbildungsordnung (FahrschAusbO)
– Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV)

Und genau diese Gesetze beruhen auf einem zentralen Gedanken:

Die Ausbildung eines Fahrerlaubnisbewerbers soll durch qualifizierte und staatlich geprüfte Fahrlehrer erfolgen.

Warum?

Weil Autofahren kein harmloser Freizeitbereich ist, sondern täglich über Leben und Tod entscheiden kann.

Ein Fahrlehrer unterliegt:
– Prüfungen
– staatlicher Überwachung
– Fortbildungspflichten
– Dokumentationspflichten
– Haftungsrisiken
– pädagogischen Anforderungen
– rechtlichen Vorgaben

Die Ausbildung erfolgt also nicht „einfach nur durch Erfahrung“, sondern auf einer gesetzlich geregelten fachlichen Grundlage.

Und genau deshalb stellen sich jetzt viele Kollegen berechtigt folgende Fragen:

Wenn künftig nach wenigen Fahrstunden Eltern oder andere Begleiter mit Fahrschülern fahren sollen —

welchen rechtlichen Status haben diese Personen dann eigentlich?

Sind sie:
– nur Begleiter?
– Mit-Ausbilder?
– Aufsichtsperson?
– Verantwortliche Fahrzeugführer?
– oder faktisch Ersatz-Fahrlehrer ohne Ausbildung?

Denn spätestens bei einem schweren Unfall wird genau das juristisch relevant.

Im Straßenverkehr gilt außerdem § 1 StVO:

„Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.“

Doch wie soll ein Laie Gefahrensituationen fachgerecht beurteilen, wenn selbst Fahrlehrer dafür eine intensive Ausbildung absolvieren müssen?

Auch haftungsrechtlich entstehen massive Fragen:

– Haftet die Begleitperson bei Fehlanweisungen?
– Haftet sie wegen Unterlassung?
– Greift die Kfz-Haftpflicht vollständig?
– Gibt es Regressforderungen?
– Wer trägt Verantwortung bei Personenschäden?
– Wie bewertet ein Gericht die „Laienausbildung“ im Ernstfall?

Und genau diese Fragen sind öffentlich bislang nicht klar beantwortet.

Besonders kritisch:
Der Staat würde hier möglicherweise Verantwortung teilweise auf Privatpersonen verlagern, obwohl die Fahrausbildung bisher bewusst ein streng regulierter Bereich ist.

Viele Kollegen verstehen deshalb nicht, worauf diese Reform rechtlich und praktisch langfristig überhaupt aufbauen soll.

Denn am Ende geht es nicht nur um günstigere Ausbildung —
sondern um Haftung, Verantwortung, Sicherheit und Menschenleben.

08/05/2026

News für Eltern und Fahrschüler

Wichtige Information zu den geplanten Reformen 2027: Wird der Führerschein wirklich günstiger und leichter?

Die Politik verspricht (Ich sage nicht was ich denke), dass der Führerschein ab 2027 „günstiger und leichter“ werden soll. Doch wer den 100-seitigen Gesetzesentwurf vom 04.05.2026 genau liest, erkennt schnell: Für Fahrschüler und Fahrschulen bedeutet diese Reform in vielen Punkten leider nichts Gutes.

1. Die Theorieprüfung: Höhere Hürden statt Erleichterung
Es wird ab 2027 deutlich schwerer, die Theorieprüfung zu bestehen. Die Fehlertoleranz sinkt drastisch:
• In der Klasse B sind nur noch maximal 3 Fehlerpunkte erlaubt – beim vierten Fehler fällst du durch.
• Zudem werden sogenannte „K.O.-Fragen“ (*) eingeführt. Beantwortest du eine dieser sicherheitsrelevanten Fragen falsch, ist die Prüfung sofort beendet – egal, wie gut du sonst warst.
Zwar wird der Fragenkatalog um ca. 30 % entschlackt, doch der Druck auf den Einzelnen steigt massiv.

2. Ausbildung per App: Unpersönlicher und teurer
Die Ausbildung wird digitaler, aber auch unpersönlicher. Wir werden den klassischen Theorieunterricht in der Fahrschule weiterhin anbieten, doch dieser wird künftig freiwillig sein. Alternativ kann über Apps gelernt werden, die wie Unterrichtseinheiten aufgebaut sind.
• Das Problem: Die Fahrschule muss den „absoluten Lernstand“ jedes Schülers lückenlos überwachen und darf erst bei vollem Erfolg zur Prüfung zulassen.
• Die Kostenfalle: Da diese spezialisierte Software von den Fahrschulen teuer eingekauft und gepflegt werden muss, werden diese Kosten zwangsläufig an die Fahrschüler weitergegeben. Das Versprechen vom „günstigeren Führerschein“ wird hierdurch bereits im Ansatz zunichte gemacht.

3. Bürokratie statt Entlastung
Die Politik spricht von Entbürokratisierung, doch die Realität sieht anders aus: Neue Dokumentationspflichten und ständige Leistungskontrollen führen zu einem enormen Verwaltungsaufwand. Diese Zeit fehlt uns für die Ausbildung und treibt die Kosten weiter in die Höhe.

4. Simulatoren: Nichts Neues unter der Sonne
Der Entwurf feiert den Einsatz von Simulatoren als Revolution. Dabei setzen Fahrschulen gute Simulatoren der neusten Generation schon heute erfolgreich ein, um Fahrstunden effektiv zu reduzieren. Dafür hätte es kein 100-seitiges Gesetz gebraucht, das den Prozess nun unnötig verkompliziert.

Mein Fazit als Fahrlehrer und Fahrschulleiter:
Ich hatte gehofft, dass aus Berlin endlich ein positives Signal für eine moderne, aber bezahlbare Ausbildung kommt. Stattdessen herrscht Enttäuschung und Wut. Mit dieser Gesetzesänderung riskieren wir das Ende einer hervorragenden und bewährten Fahrschulausbildung in Deutschland. Was als Erleichterung verkauft wird, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als teures Unterfangen.

Quelle: René Schlegel

🐇🐣Die Fahrschule Kling GmbH wünscht allen ein schönes, entspanntes Osterfest! 🐣🐇
04/04/2026

🐇🐣Die Fahrschule Kling GmbH wünscht allen ein schönes, entspanntes Osterfest! 🐣🐇

... schön kuschelig🤣🤣🤣
27/02/2026

... schön kuschelig🤣🤣🤣

25/01/2026

Achtung, Betrug bei der Führerscheinprüfung in Koblenz nimmt zu – und immer dreister! 😳🚨

Von Doppelgängern 👯‍♂️ über versteckte Kopfhörer 🎧 bis hin zu Smartphones 📱 – manche Prüflinge versuchen, sich Tipps während der Prüfung zu holen. Besonders kritisch: „Stellvertreterprüfungen“, bei denen jemand anderes für dich die Prüfung macht!

💥 Wer erwischt wird, muss mit harten Konsequenzen rechnen: Prüfung wird sofort abgebrochen und 9 Monate Sperre für die theoretische Prüfung!

Polizei und TÜV arbeiten gemeinsam gegen die Tricks – Im vergangenen Jahr wurden in Rheinland-Pfalz 125 Täuschungsversuche registriert. Die Dunkelziffer dürfte sogar noch höher sein.

31/12/2025
🎄🎁🎄
24/12/2025

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18/12/2025

Liebe Fahrschüler, Freunde und Bekannte...

💕Ein aufregendes, aber trotzdem erfolgreiches Jahr neigt sich dem Ende!
Wir verabschieden uns, in unsere wohlverdienten Betriebsferien! 💕

‼️Die Fahrschule ist vom 22.12.25 bis einschließlich 04.01.2026 in Iggelheim sowie in Oggersheim geschlossen!‼️

‼️Es findet KEIN Theorie Unterricht sowie KEINE Bürozeit statt!‼️

‼️In dringenden Angelegenheiten sind wir natürlich trotzdem erreichbar unter 017696731545‼️

Wir wünschen Euch ein tolles Weihnachtsfest🎄🎁 im Kreise eurer Familie und einen guten Start ins neue Jahr 2026🎊🎊

Eurer Team der Fahrschule Kling GmbH❤️

13/12/2025
Schönen Nikolaus wünscht Eure Fahrschule Kling GmbH🎁🎅
06/12/2025

Schönen Nikolaus wünscht Eure Fahrschule Kling GmbH🎁🎅

Adresse

Comeniusstraße 28
Ludwigshafen Am Rhein-Oggersheim
67071

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Montag 16:30 - 20:00
Dienstag 16:30 - 20:00
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