30/08/2026
Wenn Skizzen, auf Schmierpapier festgehaltene Ideen, zu einem erlebbaren Objekt werden:
25 Fälzelbroschuren, die Umschläge aus glattem, festen Manilakarton
(den ich liebe - superstabil, schöner Glanz, schönes leicht gewölktes Muster und dieses leuchtende, satte Blau... 🙂)
mit schwarz gedruckten Titeln und
auf dem jeweils überstehenden Rückdeckel geprägten weißen Ziffern.
(Man hätte natürlich noch ein Register schneiden können, um es zu perfektionieren, aber das Thema "Zeit und Geld"... Man könnte/hätte wie so oft noch so vieles machen können...)
Das Ganze gehalten von einer fast skulpturalen Mechanik (die ich auch total toll finde - formschön, funktional und dieser Klang, wenn man die Mechanik aufschraubt und sie sich mit einem lauten "Klack" öffnet 😀)
in einem kassettenartigen zweifarbigen Ordner, dessen Kastenteil durch Magnete zusammengehalten wird und zur Sichtung aufgeklappt werden kann
(was ich 1000x gemacht und jedem begeistert gezeigt habe 🤪🤩🥰, weil es toll ist und toll klingt, wenn die Seitenwände auf die Tischfläche klacken, und Spaß macht, aber das versteht wohl nur ein Buchbinder, wenn ich die Blicke meiner "Opfer" richtig interpretiere... 🤔)
Auf den Innenflächen befinden sich Texttafeln:
ein Beschreibungstext zur Systematik und Geschichte der Skizzensammlung, das Impressum und das Verzeichnis.
Die Zweifarbigkeit zieht sich konsequent durch das ganze Objekt. Es hat Einheit. Inneres und Äußeres gehören zusammen, verschmelzen optisch.
Die Zeichnungen sind Arbeiten, die sich mit Perspektiven, Räumen, Fragen der Architektur beschäftigen, und umso mehr passt es, dass dieser Ordner selbst ein Raum ist, der sich beim Auf- und Ausklappen zu einer Landschaft entwickelt, und der sich in der buchbinderischen Entwicklung ebenfalls mit gestalterischen und technischen Fragen auseinandersetzt.
in Kiel ⛵️,
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