09/01/2018
Viele private Auotverkäufer haben keine Lust auf viele Besichtigungstermine und Preisverhandlungen. Der Wunsch ist, sein Auto unkompliziert an einen gewerblichen Käufer (freier Händler, Vertragshändler oder wirkaufendeinauto) abzugeben.
Meine Erfahrung ist, dass vernünftige freie Händler die besten Preise zahlen. Das Problem ist nur, den "vernünftigen freien Händler" zu finden. An dieser Suche scheitern auch die Tests verschiedener Zeitungen beim Autoverkauf. Das Auftreten und die Gespräche der freien Händlern variieren sehr stark. Daher unterscheiden sich oft die gezahlten Preise für einen Gebrauchtwagen. Zudem sind freie Händler teilweise auf unterschiedliche Märkte spezialisiert. Der eine Händler verkauft vorwiegend ins Ausland (Exporthändler), der andere Händler Kleinwagen für den heimischen Markt. Ein weiterer Händler hat vorwiegend Luxuswagen im Programm. Je mehr Erfahrungen ein Händler mit bestimmten Typen von Fahrzeugen hat, desto besser kann er den Gebrauchtwagen einschätzen bzw. häufiger auch mehr zahlen.
Abschließend eine logische Bemerkung: WirkaufendeinAuto kauft von Privat und verkauft an Vertragshändler und freie Händler. Daher sollte es fast immer einen Händler geben der deutlich mehr zahlt als der online-Aufkäufer. Vielleicht lohnt eine Anzeige bei autoscout24.de oder mobile.de und das Ziel sollte der Verkauf an einen "vernünftigen" Händler sein. Häufig lässt sich dies schon in einem ersten kurzen Telefongespräch vorab erkennen.
Die Zeitschrift ´AutoBild´ hat mit einer Stichprobe die Firma ´Wirkaufendeinauto.de´ getestet - und erhebt Vorwürfe: Käufer würden mit Lock-Angeboten getäuscht, die nicht dem tatsächlichen Ankaufpreis entsprechen. FOCUS Online hat beim Unternehmen nachgehakt.