MeinFrankfurt

MeinFrankfurt "Es is kaa Stadt uff der weite Welt, die so merr wie mei Frankfort gefällt!" meinFrankfurt ist mein neuer Video-Blog. Wir sehen uns - meinFrankfurt.

Dort finden Sie künftig jede Woche einen neuen Clip rund um das Geschehen in Frankfurt am Main. Sie finden meinFrankfurt auf YouTube und Facebook. Folgen Sie mir und Sie werden viele interessante Anregungen bekommen.

21/08/2026

Frankfurt bekommt eine neue Stadtkämmerin – Susanne Serke soll künftig über die Finanzen der Stadt wachen.

Und fachfremd ist sie keineswegs: Serke ist gelernte Bankkauffrau und Bankbetriebswirtin und arbeitet seit mehr als zwei Jahrzehnten bei einem Frankfurter Kreditinstitut.

Auch Frankfurt kennt sie politisch: als Stadtverordnete und Ortsvorsteherin des Ortsbeirats 6.

Trotzdem bleibt für mich eine große Frage: Ein kommunaler Milliardenhaushalt ist eine andere Größenordnung als das Bankgeschäft.

Aus den vorliegenden Informationen geht nicht hervor, dass Serke bereits finanzielle Verantwortung dieser Dimension getragen hat.

Die fachliche Grundlage ist also da. Jetzt bekommt sie ihre Chance – und darf zeigen, ob sie auch Frankfurts Finanzen kann.

20/08/2026

Frankfurts neuer Bürgermeister: Was bringt Nils Kößler mit?

Frankfurt bekommt einen neuen Bürgermeister – und bei Nils Kößler überzeugt mich zunächst seine Qualifikation.

Der promovierte Jurist hat zusätzlich BWL studiert, war Richter am Landgericht Frankfurt, Referatsleiter im Hessischen Innenministerium und bei der Deutschen Bundesbank tätig.

Und Frankfurt kennt er: Seit 2011 sitzt er in der Stadtverordnetenversammlung, seit 2019 führt er die CDU-Fraktion.

Kößler soll gleichzeitig Wirtschaftsdezernent werden – und bringt dafür einen bemerkenswert starken Lebenslauf mit.

Natürlich muss auch er erst einmal liefern.
Aber vor seinem Amtsantritt fällt mein erstes Urteil klar positiv aus: So eine Ausgangslage würde ich mir bei jedem neuen Dezernenten wünschen.

16/08/2026

383 Millionen Defizit: Ist Frankfurts Kämmerer Bastian Bergerhoff wirklich gescheitert?

383 Millionen Euro Defizit – und Frankfurts Kämmerer Bastian Bergerhoff steht vor der Abwahl.

Klingt nach einer schlechten Bilanz. So einfach ist es aber nicht.

Als Bergerhoff 2021 das Amt übernahm, verfügte Frankfurt über rund 390 Millionen Euro Rücklagen. Bis Ende 2024 waren daraus mehr als eine Milliarde geworden.

Dann kam 2025 das Rekorddefizit. Aber ein Kämmerer entscheidet nicht allein, wofür die Stadt Geld ausgibt. Bergerhoff versuchte vielmehr, den Dezernaten klare finanzielle Grenzen zu setzen.

Bemerkenswert: Selbst CDU-Fraktionschef Nils Kößler bescheinigte ihm bei der Abwahl „finanzpolitisches Verantwortungsbewusstsein“.

Mein Fazit: Bergerhoff war ein guter Kämmerer. Er verliert sein Amt durch den politischen Machtwechsel – nicht wegen seiner Bilanz.

15/08/2026

Annette Rinn steht vor der Abwahl als Frankfurter Sicherheitsdezernentin.

Gerade beim Thema Sicherheit gibt es viel Kritik – und die neue Koalition will jetzt 75 zusätzliche Stadtpolizisten einstellen.

Hat Rinn also versagt?

15/08/2026

Wusstet ihr, dass es nachts in Frankfurt mehrere Grad wärmer sein kann als draußen auf dem Land?

Bei bestimmten Wetterlagen sind sogar Unterschiede von fünf Grad und mehr möglich.

Frankfurt ist eine Wärmeinsel.

14/08/2026

Stephanie Wüst vor der Abwahl als Frankfurter Wirtschaftsdezernentin.

Aber welche Bilanz hinterlässt sie?

Frankfurt ist einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Deutschlands. Wer diese Stadt gegenüber Konzernen und Investoren vertritt, hat einen anspruchsvollen Job.

Als Wüst 2021 Wirtschaftsdezernentin wurde, hatte sie ihr Studium ohne Abschluss beendet und weder ein Unternehmen noch eine große Verwaltung geführt.

Das allein macht noch keine schlechte Wirtschaftsdezernentin. Entscheidend ist die Bilanz.

Frankfurt verlor während ihrer Amtszeit bedeutende Unternehmen. Gleichzeitig fehlten neue Gewerbeflächen und entsprechend bedeutende Neuansiedlungen.

Ihre FDP-Fraktion nennt unter anderem den neu ausgerichteten Frankfurter Gründerpreis als Erfolg.

Für mich ist das nach fast fünf Jahren zu wenig für das Wirtschaftsdezernat einer Stadt wie Frankfurt. Deshalb halte ich den personellen Neuanfang für richtig.

14/08/2026

Frankfurt ist heiß. Richtig heiß.

Und das liegt nicht nur am Wetter.

Frankfurt ist eine Wärmeinsel. Beton, Asphalt und Gebäude speichern tagsüber die Wärme, während Felder und Wälder im Umland schneller abkühlen.

Besonders nachts macht sich das bemerkbar: Dann kann es in der Stadt mehrere Grad wärmer sein als auf dem Land.

Aber was können wir dagegen tun?
In Südeuropa kennt man heiße Sommer schon lange.

Erstens: Nur nachts und früh morgens richtig lüften.
Sobald es draußen wärmer ist als drinnen: Fenster zu.

Zweitens: Sonne draußen halten.
Rollläden, Fensterläden oder Markisen schließen, bevor die Sonne auf die Fenster scheint.

Drittens: Wärmequellen vermeiden.
Backofen, Wäschetrockner oder leistungsfähige Computer möglichst erst am Abend benutzen.

Viertens: Ventilatoren.
Sie kühlen zwar nicht den Raum, aber die bewegte Luft sorgt dafür, dass wir die Hitze besser ertragen.

Die einfache Regel lautet also:
Nachts die Wärme raus – tagsüber die Wärme draußen halten.

Und langfristig braucht auch Frankfurt selbst mehr Schatten, mehr Bäume, mehr Verdunstung und weniger versiegelte Flächen.

Wie haltet ihr eure Wohnung kühl? Schreibt eure Tricks in die Kommentare.

13/08/2026

Nachruf auf Klaus Oesterling

Klaus Oesterling ist tot.

Über Jahrzehnte gehörte er zu den prägenden Persönlichkeiten der Frankfurter Kommunalpolitik.

Er saß seit 1989 im Stadtparlament, führte viele Jahre die SPD-Fraktion und wurde 2016 Verkehrsdezernent.

Verkehrspolitik war sein großes Thema. Der öffentliche Nahverkehr, der Ausbau der Schiene – und schließlich auch die roten Radwege, die heute an vielen Stellen das Frankfurter Straßenbild prägen.

Ich war politisch oft nicht seiner Meinung.

Aber wenn Klaus Oesterling in der Stadtverordnetenversammlung ans Rednerpult trat, habe ich ihm gerne zugehört.

Er kannte seine Themen, er konnte argumentieren – und er konnte streiten.

Für mich war er damit eine Bereicherung der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung.

Politischer Respekt bedeutet nicht, einer Meinung zu sein.

Klaus Oesterling ist am 7. August 2026 gestorben.

Frankfurt verliert einen leidenschaftlichen Kommunalpolitiker.

Ruhe in Frieden, Klaus Oesterling.

10/08/2026

Kennt ihr eigentlich diese Aussicht auf Frankfurt? Am Goetheturm gibt es eine We**am, von der ihr praktisch jederzeit einen Blick auf die Stadt werfen könnt. Der Link:

https://goetheturm.panocloud.we**am/

**am

10/08/2026

Nargess Eskandari-Grünberg muss ihren Posten als Frankfurter Integrationsdezernentin räumen.

Das ist bemerkenswert. Denn ihre Grünen gehören weiterhin zur neuen Römer-Koalition. Trotzdem halte ich den Wechsel für richtig.

Eskandari-Grünberg hat sich unbestritten dafür eingesetzt, Menschen mit Migrationsgeschichte das Leben und die Integration in Frankfurt zu erleichtern.

Aber Integration funktioniert für mich in beide Richtungen.
Wer hier dauerhaft leben möchte, dem müssen wir Chancen bieten. Wir dürfen aber auch etwas erwarten: Deutsch lernen, sich integrieren und unsere Gesetze und die Werte unseres Grundgesetzes respektieren.

Dazu gehört für mich auch eine klare Haltung gegen Antisemitismus und islamistischen Extremismus.

Und genau diese zweite Seite der Integration kam mir bei Eskandari-Grünberg zu kurz.
Fördern: ja. Aber erfolgreiche Integration bedeutet auch Fordern.

Deshalb halte ich den personellen Neuanfang im Integrationsdezernat für richtig.

Adresse

Walter-Möller-Platz 1
Frankfurt
60439

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