Im Jahr 1953 wurde der HSTC (Heidelberg-Sports-Touring-Club) Motorsportclub von Amerikanischen Soldaten in Heidelberg gegründet. Ende der 1950er Anfang der 1960er Jahre kamen immer mehr deutsche Motorsport interessierte Mitglieder hinzu. Mitte der 60iger Jahre erfolgte der Umzug nach Mannheim, wodurch der Name um das M erweitert wurde. Von nun an hieß der Club MHSTC (Mannheim-Heidelberg-Sports-Tou
ring-Club). Für die Durchführung von eigenen Rennveranstaltungen musste man sich einem Dachverband anschließen und wurde Kooperativclub des A.v.D (Automobilclub von Deutschland). Schon in den 1950er Jahren Veranstaltet man das erste Bergrennen in Weinheim/ Bergstr. jedoch ohne eine weitere Fortsetzung. Der Club zog weiter nach Eberbach am Neckar, wo bis ende der 1960er Jahre mehrere Bergrennen der Deutschen Bergmeisterschaft veranstaltet wurden. 1968 wurde das Engagement nicht fortgesetzt. Der Club suchte sich neue Herausforderungen: Die Rundstrecke, passend vor der Haustür das Motodrom in Hockenheim. Zum Winterbeginn 1968 startete das 1. Saisonfinale von Hockenheim. Nach einem neuen Reglement das es bis dahin im Motorsport noch nicht gegeben hatte: Klasseneinteilung nach Leistungsgewicht. (PS/KW geteilt durch Gewicht)
Es wurde jedes Jahr eine große Waage und ein Rollenprüfstand aufgebaut, es kamen weit über 450 Teilnehmer. Saisoneröffnung war Anfang April das 100Meilen Rennen des MHSTC. Der Club richtete jährlich 2 Veranstaltungen im Motodrom Hockenheim aus. Der Club hatte mittlerweile weit über 200 Mitglieder, darunter auch noch heute bekannte Namen wie: Harald Ertl, Jochen Maas, Reinhold Jöst, Gerhard Schüler um nur einige zu nennen, fuhren für den MHSTC.
1987 kam das größte Abenteuer der Clubgeschichte auf den MHSTC zu. Der A.v.D suchte einen Kooperativclub für die Ausrichtung eines DTM Rennens im damaligen Ostblock. Der MHSTC sagte als einziger Club zu, und nach einem Jahr der Vorbereitung und Bewältigung diverser Schwierigkeiten startete vom 20-22 Mai 1988 das A.v.D / MHSTC Rundstreckenrennen 100Meilen von Brno (Brünn). Ein Rundum großer Erfolg mit über 80 000 Zuschauern aus Ungarn, Österreich und der damaligen DDR.
In den darauffolgenden 1090er Jahren wurden weiterhin 2 Rundstreckenrennen im Hockenheimer Motodrom durchgeführt.