23/05/2026
So langsam fällt wohl die seltsame und plötzlich schnelle Vorgehensweise von unserem um die Verkehrssicherheit sooo besorgten VKM auch anderen Parteien auf.
Wird auch langsam Zeit !!
Ist eben immer schlecht wenn man Hinweise von Fachleuten einfach völlig ignoriert.
Wird Zeit mal die Sache beim Namen zu nennen.
+++Führerscheinreform? Weniger Qualität, fragwürdige Einsparungen und neue Fehlanreize!! +++
Die beschlossene Führerscheinreform, an deren Ausarbeitung nach Medienberichten auch Vertreter des Fahrschulkonzerns „123fahrschule“ beratend beteiligt waren, soll den Führerschein günstiger machen. Was zunächst nach finanzieller Entlastung klingt, wirft bei genauerem Hinsehen erhebliche Fragen auf. Es drohen eine geringere Ausbildungsqualität, sinkende Verkehrssicherheit und zugleich ein fragwürdiger Spareffekt.Verkehrssicherheit entsteht nicht durch weniger Ausbildung, sondern durch eine qualitativ hochwertige und professionelle Ausbildung.
Autofahren lernt man nicht nebenbei. Eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr erfordert Präsenz, praktische Erfahrung und qualifizierte Anleitung. Eine stärkere Verlagerung von Ausbildungsinhalten in den privaten Bereich kann professionelle Standards nicht ersetzen.
👎🏼Auch die versprochene finanzielle Entlastung überzeugt nur bedingt. Neben den eigentlichen Fahrschulkosten bleiben Versicherungen, Kraftstoff- oder Stromkosten, Fahrzeugaufwendungen sowie allgemeine Preissteigerungen erhebliche Belastungen für junge Menschen und ihre Familien.
☝🏼Statt Ausbildungsstandards schrittweise abzusenken, braucht es echte Unterstützung: Fördermodelle, KfW-Darlehen, Lösungen nach dem Vorbild des Meister-BAföG oder gezielte steuerliche Entlastungen.
👉🏼 Wer junge Menschen entlasten will, darf nicht bei der Qualität der Ausbildung sparen.