07/10/2026
Ab 1. Januar 2027 fliegt der Zwickauer Rettungshubschrauber „Christoph 46“ mit einer Rettungswinde. Zudem werden
für die Stationen in Leipzig und Zwickau die Einsatzzeiten in den Herbst- und
Wintermonaten erweitert. Derzeit absolvieren die Besatzungen Windentrainings
und werden für den Flug in der Dunkelheit mit Nachtsichtgerät vorbereitet.
Mit einer Rettungswinde können Patientinnen und Patienten in Notfällen künftig
in schwer zugänglichem Gelände, insbesondere im Erzgebirge und im Vogtland,
besser erreicht werden. Um dafür vorbereitet zu sein, absolvieren die Zwickauer
Crews der ADAC Luftrettung sowie Einsatzkräfte der Bergwacht Sachsen
zwischen Montag, 5. Oktober und Freitag, 9. Oktober, ausgehend vom Sportpark
Rabenberg im Erzgebirge, unterschiedliche Windeneinsatzszenarien. Im freien,
engen und steilen Gelände stehen Rettungsverfahren, die Kommunikation
zwischen Cockpit und medizinischer Crew, das Abarbeiten standardisierter
Checklisten und die Durchführung von Notverfahren auf dem Programm. Es
werden unter anderem Rettungen mit Bergesack und Rettungsdreieck trainiert.
Sechs neue Luftretter der sächsischen Bergwacht aus dem Einsatzgebiet im
Erzgebirge und Vogtland werden am Ende der Trainingswoche ihre Ausbildung
am Windenseil abschließen.
Am Mittwoch, 7. Oktober, überzeugte sich Béla Bélafi, Präsident der
Landesdirektion Sachsen, im Beisein von Frédéric Bruder, Geschäftsführer der
ADAC Luftrettung, vor Ort von der Leistungsfähigkeit der Crews – und konnte bei
einem Mitflug aus nächster Nähe die Komplexität solcher Spezialeinsätze
miterleben. „Wenn jede Minute zählt, darf Hilfe nicht am Weg scheitern. Mit den
neu vergebenen Konzessionen sind die Weichen für eine verlässliche Luftrettung
in Sachsen gestellt“, betonte Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion
Sachsen. Mit Blick auf das Training ergänzte er: „Ich bin beeindruckt, mit welcher
Einsatzbereitschaft und Professionalität die ehrenamtlichen Bergretter und die
Hubschrauberbesatzung für den Ernstfall trainieren. Vor dieser Leistung habe ich
größten Respekt. Es ist zugleich beruhigend zu wissen, dass im Ernstfall eine so