Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)

Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) Auf dieser Facebook-Seite informieren wir Sie über unsere Arbeit sowie über neue Entwicklungen im Öffentlichen Personen- und Schienengüterverkehr.
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Besuchen Sie uns auch auf Instagram () und LinkedIn (die-verkehrsunternehmen) Im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen sind rund 600 Unternehmen des Öffentlichen Personenverkehrs und des Schienengüterverkehrs in Deutschland organisiert. Zusätzlich zur Hauptgeschäftstelle in Köln ist der VDV mit einer Geschäftsstelle in Brüssel und mit dem Hauptstadtbüro in Berlin präsent. Neben dem VDV nutzen auch die VDV-Akademie und VDV eTicket Service GmbH & Co. KG diese Seite. Mit der VDV-Akademie engagiert sich der VDV seit 2001 auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung. Sie setzt insbesondere Standards für berufsbezogene Weiterbildung und wird von den Verkehrsunternehmen, deren Bildungseinrichtungen sowie Persönlichkeiten aus Industrie, Wissenschaft und Politik getragen. https://www.vdv-akademie.de/

Die VDV eTicket Service GmbH & Co. KG entwickelt den technischen Standard für das "e-Ticket Deutschland". http://www.eticket-deutschland.de/

Straßenbahn fahren kann man. Aber kann man es auch auf Europameister-Niveau? 🚋🏆Am 19. September wird genau das in Warsch...
10/09/2026

Straßenbahn fahren kann man. Aber kann man es auch auf Europameister-Niveau? 🚋🏆
Am 19. September wird genau das in Warschau getestet: Bei der Tram-EM 2026 treten Straßenbahnfahrerinnen und Straßenbahnfahrer aus ganz Europa gegeneinander an.

Für Deutschland gehen Yvonne Bahl und Robin Hepp von der Verkehrsgesellschaft Frankfurt - VGF an den Start. Die beiden haben sich in einem internen Vorentscheid qualifiziert und trainieren gerade für die ungewöhnlichen Herausforderungen der Europameisterschaft.

Punktgenau bremsen. Eine vorgegebene Geschwindigkeit mit abgeklebtem Tacho treffen. Ein Hindernis möglichst knapp passieren, ohne es zu berühren.
Gefragt sind Präzision, Konzentration, Teamgeist, Nervenstärke und ziemlich viel Gefühl für die Straßenbahn.

Und vielleicht kehrt in Warschau auch ein Publikumsliebling zurück: das Straßenbahn-Bowling. Dabei stößt die Tram eine große Kugel auf riesige Kegel. Was ziemlich spektakulär aussieht, verlangt am Steuer vor allem den richtigen Moment.

2024 fand die Tram-EM in Frankfurt statt. Unsere Bilder zeigen den Wettbewerb von damals. In diesem Jahr geht es für das deutsche Team nach Warschau.
Wir drücken die Daumen!

(Fotos: Urmelbeauftragter / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Matti Blume / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Bildausschnitte.)

Wie werden Straßenbahngleise widerstandsfähiger gegen extreme Hitze?Der Sommer 2026 war in Deutschland der zweitwärmste ...
09/09/2026

Wie werden Straßenbahngleise widerstandsfähiger gegen extreme Hitze?

Der Sommer 2026 war in Deutschland der zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Nur 2003 war noch wärmer.
📍 Die außergewöhnliche Hitze führte in mehreren Städten dazu, dass die bitumenhaltige Vergussmasse in den Schienenfugen weich beziehungsweise flüssig wurde. Dadurch wurden Gleise, Weichen und Fahrzeuge beeinträchtigt.
💡 Die Würzburger Straßenbahn GmbH geht nun einen weiteren Schritt in der Vorsorge: An der Haltestelle Wörthstraße testet sie einen lösemittelfreien Zwei-Komponenten-Kaltverguss aus Bitumen und Polyurethan. Das Material soll hohen Temperaturen und mechanischen Belastungen besser standhalten und zugleich elastisch bleiben.
➡️ Ob es sich langfristig bewährt, muss der mehrjährige Test zeigen. Genau solche Praxiserfahrungen sind aber für die gesamte Branche wertvoll.

Vielen Dank an die WVV Würzburg für den Einblick.

(Bildrechte: WVV, Fotograf: Marcel Pigl)

Entwurf zum Bundeshaushalt 2027: Der   drohen Kürzungen 🚆Der heute im Deutschen Bundestag in erster Lesung beratene Haus...
08/09/2026

Entwurf zum Bundeshaushalt 2027: Der drohen Kürzungen 🚆
Der heute im Deutschen Bundestag in erster Lesung beratene Haushaltsentwurf sieht für den insgesamt 20,8 Milliarden Euro vor. Das sind 1,1 Milliarden Euro weniger als im Vorjahr.

Besonders kritisch bewertet der VDV die geplanten Kürzungen bei zentralen Förderinstrumenten:
🔹Die Trassenpreisförderung im Schienengüterverkehr soll von 265 auf 200 Millionen Euro sinken.
🔹Für die Infrastruktur der nichtbundeseigenen Eisenbahnen sind nur noch 46 statt bisher 66 Millionen Euro vorgesehen.
🔹Die Förderung des Kombinierten Verkehrs soll trotz eines Investitionsrückstands von mehr als 600 Millionen Euro von 90 auf 73,3 Millionen Euro zurückgehen.

Auch zusätzliche Finanzierungsbedarfe des Schienenpersonennahverkehrs infolge des Wegfalls der sogenannten Trassenpreisbremse sind bislang nicht berücksichtigt.

Positiv ist, dass wieder 2,26 Milliarden Euro für den Aus- und Neubau der eingeplant sind. Insgesamt fehlt dem Haushaltsentwurf jedoch die notwendige Verlässlichkeit und Planbarkeit.

VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff kritisiert insbesondere die Kürzung bei der Trassenpreisförderung: „Hier setzt der Bund ein vollkommen falsches Signal für den Verkehrsträger Schiene, aber auch für den Wirtschaftsstandort und für die deutsche Industrie, die auf einen leistungsfähigen Schienengüterverkehr angewiesen ist.“
Im weiteren Haushaltsverfahren muss nachgesteuert werden. Die Schiene braucht eine verlässliche, überjährige Finanzierungsarchitektur.

🚌🚲🚶 Was, wenn nachhaltige Mobilität nicht nach Verzicht klingt – sondern einfach Spaß macht?Genau das untersucht die neu...
07/09/2026

🚌🚲🚶 Was, wenn nachhaltige Mobilität nicht nach Verzicht klingt – sondern einfach Spaß macht?

Genau das untersucht die neue Studie „Positive Mobility“ des Future Mobility Lab. Das Institut für Mobilität der Universität St. Gallen und fischerAppelt wollen gemeinsam mit 27 Partnern aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Verbänden herausfinden, wie Mobilitätsangebote gestaltet werden können, die Menschen gerne nutzen – und die gleichzeitig positive Effekte auf Gesundheit, Gesellschaft und Umwelt haben.

Dafür geht das Forschungsprojekt ganz praktisch vor: Wie verändert sich die Wahrnehmung von Carsharing, wenn es Zugang zu besonderen Fahrzeugen bietet? Was passiert, wenn eine Mobilitäts-App nicht nur die schnellste, sondern auch die schönste Route vorschlägt? Und wie kann der öffentliche Verkehr stärker als Ort für Begegnung und gemeinsames Erleben gedacht werden? 💡

Mit dabei ist auch Women in Mobility. Das Netzwerk bringt eine Perspektive ein, die bei der Planung von Mobilitätsangeboten noch zu oft zu kurz kommt: Mobilitätsbedürfnisse und -barrieren können sich je nach Geschlecht und Lebenssituation deutlich unterscheiden. Ein Angebot, das für den täglichen Arbeitsweg gut funktioniert, muss beispielsweise noch lange nicht für Menschen passen, die mit Kindern unterwegs sind oder Angehörige begleiten.

Damit nachhaltige Mobilität für möglichst viele Menschen attraktiv wird, müssen solche unterschiedlichen Bedürfnisse von Anfang an mitgedacht werden. 💜

Die Ergebnisse der Studie sollen Anfang 2027 veröffentlicht werden.

🎫 Was passiert eigentlich mit einem digitalen Ticket, wenn es nicht mehr gültig sein soll? Zum Beispiel, wenn das Jobtic...
03/09/2026

🎫 Was passiert eigentlich mit einem digitalen Ticket, wenn es nicht mehr gültig sein soll?

Zum Beispiel, wenn das Jobticket nach einem Jobwechsel endet oder eine Chipkarte gestohlen wurde und dann gesperrt werden muss. Genau dafür gibt es bei (((eTicket Deutschland sogenannte Sperrlisten. Darauf kommen alle Tickets, die nicht mehr genutzt werden dürfen.

Für die Sperrlisten ist der Kontroll- und Sperrlistenservice (KOSE) des VDV eTicket Service zuständig. Er nimmt die Sperraufträge von den Verkehrsunternehmen entgegen und erstellt daraus die aktuellen Sperrlisten.

Doch wie kommen diese Informationen zurück zu den entsprechenden Verkehrsunternehmen? Diese Aufgabe übernimmt das Interoperable Netzwerk (ION): Einmal täglich übermittelt es die aktuellen Sperrlisten verschlüsselt an die zuständigen Unternehmen.

Busdrucker, Prüfgeräte und Kontroll-Apps gleichen Tickets anschließend mit den Sperrlisten ab. So kann beim Einstieg oder bei einer Kontrolle direkt erkannt werden, ob ein Ticket noch gültig ist. ✅

Foto: © VRR

🎫 Ticket ohne Chipkarte oder Smartphone? Geht dank ABT – ab 2027 in NRW verfügbar! Der VDV eTicket Service hat die Aussc...
01/09/2026

🎫 Ticket ohne Chipkarte oder Smartphone? Geht dank ABT – ab 2027 in NRW verfügbar!

Der VDV eTicket Service hat die Ausschreibung für den interoperablen Ticketspeicher für Account-Based-Ticketing-System (ABT) in NRW abgeschlossen. Beim ABT liegt das Ticket nicht mehr direkt auf einem Speichermedium wie Chipkarte oder dem Smartphone. Stattdessen bezahlen die Fahrgäste ihr Ticket bargeldlos, zum Beispiel wie in London mit einer Kreditkarte und die Ticketdaten werden in einem Hintergrundsystem verwaltet.

In Deutschland sind ABT-Systeme bisher Insellösungen: das in einer Stadt mit der Kreditkarte bezahlte Ticket könnte in einer anderen nicht gelesen werden, weil es nicht als Barcode oder auf einer Chipkarte vorliegt. Damit ABT interoperabel ist, also über Stadt- und Tarifgrenzen hinaus funktioniert, hat der VDV eTicket Service gemeinsam mit dem Kompetenzcenter Digitalisierung NRW den Ticketspeicher umgesetzt. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Aufträge für Aufbau und Betrieb wie auch für die Tokenisierung von Kreditkarteninformationen des Speichers sind jetzt an zwei deutsche Unternehmen vergeben worden. Im Januar 2027 soll der Interoperable Ticket- und Tokenspeicher in Betrieb gehen. Anfangs nur für Tickets, die mit Kreditkarte bezahlt wurden, später sollen auch Girokarten und weitere Medien integriert werden.

110 Prozent Steigung: Die steilste Standseilbahn der Welt Die   der Stoosbahnen AG in der Zentralschweiz ist die steilst...
31/08/2026

110 Prozent Steigung: Die steilste Standseilbahn der Welt

Die der Stoosbahnen AG in der Zentralschweiz ist die steilste der Welt. Seit 2017 verbindet sie Schwyz mit dem autofreien Bergdorf Stoos auf über 1.300 Metern Höhe.
💡 Dass die Fahrt trotzdem ruhig und komfortabel bleibt, liegt an der Konstruktion der Fahrzeuge.
📍 Auf einer Strecke von 1.740 Metern überwindet sie 744 Höhenmeter. Die Fahrt dauert nur etwa vier bis sieben Minuten. Die Wagen tragen jeweils vier zylindrische Kabinen, die sich automatisch dem Gefälle anpassen. So bleibt der Boden auch dort waagrecht, wo die Strecke längst an das Machbare zu rühren scheint. Jede Kabine fasst 34 Personen.
📍 Die Bahn ist rollstuhlgängig und kann pro Richtung bis zu 1.500 Fahrgäste in der Stunde befördern.

🌎 Hinter dem stehen 14 Jahre Planung und Realisierung sowie elf gewonnene politische Abstimmungen. Heute ist die Stoosbahn nicht nur eine Touristenattraktion, sondern eine wichtige Lebensader für die rund 150 Menschen im autofreien Dorf.
Die ganze Geschichte gibt es in der Online-Ausgabe von VDV Das Magazin. Link im Kommentar.

(Foto: Stoosbahnen AG, Ivan Steiner)

Neue Kooperation bei Women in Mobility! 🤝✨ Ab sofort kooperiert das  -Netzwerk mit bunton – einer KI-basierten Karrierep...
30/08/2026

Neue Kooperation bei Women in Mobility! 🤝✨

Ab sofort kooperiert das -Netzwerk mit bunton – einer KI-basierten Karriereplattform, die Frauen mit Unternehmen zusammenbringt, die Führungspositionen sowie Aufsichtsrats- und Beiratsmandate besetzen möchten.

Die WiM-Community kann sich in Zukunft auf spannende Inhalte
freuen: spannende Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten, gemeinsame Webinare
und rund um die Themen Führung, Karriereentwicklung und Jobsharing!

„Ich wollte kein weiteres Frauennetzwerk gründen. Es gibt schon unglaublich viele tolle“, sagt Gründerin Janet Winkler auf die Frage, wie sie auf die Idee kam, bunton zu gründen. Der entscheidende Impuls kam durch ihren heutigen Mitgründer. Als dieser für den Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft nach geeigneten Frauen für zwei freie Positionen suchte, zeigte sich: Qualifizierte Kandidatinnen zu finden, war schwieriger als gedacht. Die Stellen konnten schließlich mit Frauen besetzt werden – doch der Prozess war mühsam: „Das kann doch nicht wahr sein, dass Frauen so wenig sichtbar sind. Lass uns überlegen, ob wir einen Matching-Algorithmus entwickeln.“

Aus dieser Idee entstand bunton. Die Plattform bringt Unternehmen gezielt mit passenden Frauen für Aufsichtsräte und Beiräte zusammen. Kriterien-Matching, Persönlichkeitstests und eine KI-gestützte Qualitätsprüfung sollen dabei helfen, den Auswahlprozess effizienter zu gestalten. 🤖🔎

👉 Mehr über Janets Geschichte und bunton erfahrt ihr im WiM-Blog:
https://www.womeninmobility.org/post/gut-arbeiten-allein-reicht-nicht-aus

Ein wichtiges Signal für den Schienengüterverkehr: Das Bundesverkehrsministerium erhöht die Einzelwagenförderung.VDV-Hau...
28/08/2026

Ein wichtiges Signal für den Schienengüterverkehr: Das Bundesverkehrsministerium erhöht die Einzelwagenförderung.

VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff:
„Die vom Bundesministerium für Verkehr heute kurzfristig verkündete Erhöhung der Einzelwagenförderung begrüßen wir. Es zeigt, dass der Bundesverkehrsminister die strategische Bedeutung eines leistungsfähigen Schienengüterverkehrs im Blick hat. Das ist ein gutes Zeichen und schafft Vertrauen. In Zeiten fehlender Transportkapazitäten ist es wichtig, den Schienengüterverkehr durch solche politischen Beschlüsse zu stärken, um den Wirtschafts- und Logistikstandort Deutschland nicht weiter zu schwächen. Mehr Einzelwagenverkehr hilft insbesondere der chemischen Industrie und der Stahlindustrie bei ihren Transporten über die Schiene. Nun gilt es, in den weiteren Verhandlungen zum Bundeshaushalt 2027 den Schienengüterverkehr insgesamt zu stärken und dabei vor allem die geplanten Absenkungen bei der Trassenpreisförderung zurückzunehmen.“

Ein neuer Bus sollte nicht jedes Mal ein neues IT-Projekt auslösen. VDV fordert standardisierte Daten bei ÖPNV-Bussen.Vi...
27/08/2026

Ein neuer Bus sollte nicht jedes Mal ein neues IT-Projekt auslösen. VDV fordert standardisierte Daten bei ÖPNV-Bussen.

Viele Verkehrsunternehmen setzen Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller ein. Doch verschiedene Schnittstellen und herstellereigene Cloud-Lösungen verursachen zusätzlichen Aufwand, Kosten und neue Abhängigkeiten.

Der VDV fordert deshalb einen standardisierten und direkten Zugang zu den Fahrzeugdaten. Dazu gehören unter anderem Daten zum elektrischen Antriebsstrang und zur Fahrzeugdiagnose. Mit der VDV-Schrift 238 liegt dafür bereits ein Branchenstandard vor.

Eine einheitliche Schnittstelle reduziert die IT-Komplexität, erleichtert Wartung und Betriebssteuerung und sorgt für faire Bedingungen bei der Beschaffung neuer Busse.

Mehr dazu in unserem Positionspapier unter der Adresse im Sharepic.

(Foto: soleg / supra - Adobe Stock)

Adresse

Kamekestrasse 37/39
Cologne
50672

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

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