06/08/2025
Tag 18 und 19
Die letzten beiden Tage unserer grossen Rundreise. Der Montag lief recht entspannt auf unserem Lieblingscampingplatz in Oberweis. Rumsitzen, kochen, Bierchen usw 😌 über den Tag kamen auch immer wieder Interessierte vorbei die sich nach den Traktoren und unserer Reise erkundigten.
Am Abend wurde dann noch eine Flasche Wein geöffnet und gegen Mitternacht ging es ins Bett.
Am nächsten Morgen warteten dann ja noch 150 km bzw für Benny 170 km Wegstrecke auf uns. Um 11 Uhr starteten wir am Campingplatz und schafften uns über kleine Nebenstraßen Richtung Luxemburg wo wir in Echternach die Grenze passierten. Etwa 20 km weiter bei Grevenmacher gab's die erste Pause und auch schon wieder die deutsche Grenze. Ab da aber auch dermassen kaputte Straßen bis Saarburg, dass jeder namibianische Feldweg wie eine Autobahn wirkt. Da frag ich mich wozu ich Straßensteuer zahle wenn's hinten dran den Wohnwagen fast zerlegt und mich auf dem Sitz durchschüttelt und das bei nichtmal 20 kmh...erschwerend kamen da noch schmale Bergstrassen dazu mit 14% und mehr. Das kam ja auf 90% der Strecke gar nicht vor. Sollten wir da nochmal entlang kommen geht's auf der B51 weiter, auch wenn da mehr Verkehr herrscht. Positiv muss ich in dem Zusammenhang wirklich hervorheben, dass sich auf der gesamten Strecke nicht ein Autofahrer beschwert hat. Das gab's glaube ich noch nie. Respekt und Danke für so viel Geduld und Vernunft (bringt ja eh nix sich aufzuregen 😄)
Kurz vor Losheim fuhr ich rechts ran um nach der ewigen Bergfahrt auf Benny zu warten, als der Favorit wieder anfing zu zicken und aus ging... Verdammt jetzt hat er es hinter sich dachte ich. Während wir versuchten das Problem zu lokalisieren sprang er aber wieder an und lief dann auch wieder tadellos. Keine Ahnung was da los war, aber der darf sich den Rest der Saison jetzt ausruhen und bekommt eine ordentliche Kur um auch ein paar Sachen zu beseitigen die mich schon länger stören.
Wir zogen dann auch durch bis Zuhause, wo wir nach insgesamt fast 7 Stunden Fahrt ankamen.
Für uns wird diese Fahrt ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Wir haben viel gesehen, erlebt, geredet, tolle Traktoren entdeckt mit vielen Menschen Kontakt gehabt, sei es der coole Typ in Kradenbach dem wir nur nochmal bestätigen können, dass wir auch nach so viel Zeit zusammen uns immer noch gern haben 😉 Andreas der uns souverän durchs Erkelenzer Umland geführt hat, Eifel-Andy für den kultigen Auftritt in Kradenbach, die Doppelgänger Eifel-Heinrich, Eifel-Niklas und Eifel-Gerry.
Jetzt ist erstmal gut mit weiten Touren, vielleicht wiederholen wir sowas auch irgendwann mal wieder... Wer weiss.
Für die Statistik bleibt zu sagen, dass wir für Panningen wie auch zurück etwa 17 Stunden reine Fahrzeit hatten, bei mir gingen etwa 160 Liter Diesel durch, bei Benny natürlich weniger. Rund 1000 Euro für Diesel, Unterkunft, Essen usw gingen weg.
Planmäßig steht eigentlich nur noch in 5 Jahren die Fahrt nach Marktoberdorf an. Dann können wir uns zur Ruhe setzen 😅