22/11/2018
Lincoln Continental Convertible 462 4V
Zum Verkauf steht ein 1967 Lincoln Continental Convertible
Diese wunderschöne Zeitikone war Amerikas erstes viertüriges Cabriolet und das erste Serienauto mit gebogenen Seitenscheiben.
Das Dach mit seinen spektakulären Öffnungs- und Schließvorgängen und die berühmten Selbstmördertüren machen diesen Wagen zu einem Stück Geschichte.
Dieses Fahrzeug gehört einem unserer Stammkunden und wird im Auftrag angeboten und verkauft.
Das Cabrio wird mit einer H-Zulassung und einer gültigen Hauptuntersuchung übergeben.
Antrieb:
462cid 4V 7600 ccm V8 Motor mit 340HP
C6-Automatikgetriebe
Neuwertige Weißwandreifen mit originalen Lincoln Radkappen
Ausstattung:
Das Interieur ist in einem schönen Zustand.
Das Echtleder befindet sich nach über 50 Jahren noch im Original mit schöner Patina.
Dieser Continental ist mit vielen Optionen ausgestattet.
Elektrischen Fensterhebern vorne und hinten, elektrisch verstellbare Sitzbank,
getönte Verglasung, Servolenkung, innenbelüftete Scheibenbremsanlage,
Radio (originales mit Funktion und zusätzliches modernes mit CD), elektrische Antenne über Radio ansteuerbar, etc., und vieles mehr.
Karosserie:
Der Lincoln hat rundum gute Spaltmaße
Er wurde vor 4 Jahren in der originalen Farbe Daulton Blue neu lackiert und die Lackqualität ist sehr gut.
Der Unterboden ist in einem außergewöhnlich guten originalen Zustand und sieht aus wie ab Werk!
Aus Altergründen sollten einige Dichtungen im Laufe der Zeit erneuert werden.
Dach:
Das Dach ist in einem neuwertigen Zustand. Die Heckscheibe ist aus Glas, keine Plastikscheibe.
Dem Nachteil des eingeschränkten Zugangs zum Kofferraum steht ein spektakulärer Öffnungs- und Schließvorgang gegenüber. Elektrisch betriebene Schrauben in der A-Säule ziehen das Verdeck beim Schließen wasserdicht zu. Das damals übliche manuelle Verriegeln entfällt. Der Continental war Amerikas erstes viertüriges Cabriolet!
Die Ansteuerung des Daches erfolgt über 3 Separate Schalter. Dieses ermöglicht eine genaue Bedienung der einzelnen Dachelemente. Alle Pumpe arbeiten einwandfrei und das Öffnen macht einfach nur Spaß.
Zur Geschichte:
In den 1960er Jahren stellte Lincoln ein vollständig neu gestaltetes Continental-Modell vor. Das von einem Team um Ford-Chefdesigner Elwood Engel gezeichnete Fahrzeug beendete die Schnörkel- und Heckflossen-Ära der 1950er-Jahre. Stattdessen waren die Linien des Continental gerade und fließend, die Flächen waren glatt und großzügig gestaltet. Zugleich verzichtete man auf übermäßige Dekoration durch Chromteile. Der neunte Continental änderte das Image der Marke Lincoln über Nacht. Es war das erste Auto, das den in USA prestigeträchtigen „Industrial Design Award“ des Industrial Designers Institute (IDI) verliehen bekam. Die Entscheidung wurde damit begründet, dass der Continental einen „herausragenden Beitrag zur Einfachheit und Eleganz des Automobildesigns“ liefere. Wie der Vorgänger ab 1958 war auch dieser Continental in teilweise selbsttragender Bauweise ("unitized body" oder "Unibody") konstruiert. Engels exzellentes Design geht auf einen Entwurf zurück, den er ursprünglich für den Ford Thunderbird 1958 vorgeschlagen hatte, der dort aber unberücksichtigt geblieben war. Für den Lincoln Continental wurde er überarbeitet (längerer Radstand, vier statt zwei Türen). Der Continental war das erste Serienauto mit gebogenen Seitenscheiben. Gebaut wurde er im Werk Wixom auf Parallelbändern mit dem Thunderbird. Mit diesem war er technisch eng verwandt; die Continental-Plattform war eine verlängerte Version des Thunderbird. Ungeachtet seiner gänzlich eigenständigen Karosserie teilte der Continental auch sonst viele mechanische Teile mit dem Ford Thunderbird der dritten Generation.
Der Continental war in mehreren Karosserieversionen erhältlich:
Von 1961 bis 1969 wurde er als viertürige Limousine angeboten. Eine stilistische Besonderheit waren die hinten angeschlagenen Hecktüren, die es in dieser Form in den 1960er-Jahren nur bei Lincoln gab.
Von 1961 bis 1967 war alternativ ein viertüriges Cabriolet lieferbar, das - mit Ausnahme der Dachkonstruktion - der Limousine entsprach. Die Seitenfenster waren voll versenkbar, es blieben also keine Rahmen stehen. Den Verdeckmechanismus teilte der Continental mit dem Thunderbird. Er ist eine Weiterentwicklung des Systems, das Ford und Lockheed ursprünglich für ein versenkbares Metalldach für den Continental Mark II entwickelt hatten. Dort war es zu teuer, so dass es schließlich 1957–1959 im Ford Fairlane 500 Skyliner Retractable verwendet wurde. Als technische Notwendigkeit resultierte daraus eine hinten angeschlagene Kofferraumklappe unter die sich das komplett zusammenklappbare Stoffverdeck versenkte. Dem Nachteil des eingeschränkten Zugangs zum Kofferraum steht ein spektakulärer Öffnungs- und Schließvorgang gegenüber. Elektrisch betriebene Schrauben in der A-Säule ziehen das Verdeck beim Schließen wasserdicht zu; das damals übliche manuelle Verriegeln entfällt. Der Continental war Amerikas erstes viertüriges Cabriolet seit dem Frazer Manhattan von 1951.
Bei Interesse weitere Daten auf Mobile.de
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Lincoln