LUNI Classic Cars

LUNI Classic Cars Luciano's Classics ist die Anlaufstelle für alle Anliegen rund um Old- und Youngtimer.

Alles rund um Oldtimer, Youngtimer und historische Rennwagen:

Service, Reparatur und Restauration, An- und Verkauf, Leistungssteigerung, mobile Oldtimerpflege, Begutachtung, Transport, Vermietung und Autohotel Unsere Services umfassen Reparatur, Beratung, Begutachtung, mobile Wartung, An- und Verkauf sowie Vermietung. Dazu dürfen Sammlerfahrzeuge in unserem Autohotel bei optimalen Bedingungen ver

weilen. Das besonders kundenorientierte Team sorgt in Verbindung mit einem grossen Händler- und Partnernetzwerk sowie einer professionellen Infrastruktur für besten Service zu fairen Konditionen.

30/05/2026

1968 Oldsmobile 442 Cabriolet: Seltener V8-Cruiser mit echter Präsenz.
Weiss, Automatik, Veteran.

Und das Beste: Dieser Olds ist eines der Handvoll Exemplare, die direkt in die Schweiz geliefert wurden und er kommt im Originalzustand aus erster Familienhand.

Mehr Daten und Bilder: https://www.lunicars.com

4K Video inkl. Sound: https://www.youtube.com/watch?v=KN9JIjs9lKw



Heute sind wir live an der Swiss Classic World in Luzern – und morgen geht’s noch weiter!Ihr findet uns als Aussteller i...
30/05/2026

Heute sind wir live an der Swiss Classic World in Luzern – und morgen geht’s noch weiter!

Ihr findet uns als Aussteller in Halle 4 – wir freuen uns riesig auf spannende Gespräche, tolle Begegnungen und viele Besucher, die unsere Leidenschaft für klassische Fahrzeuge teilen.

Kommt vorbei, schaut euch um und geniesst ein frisch gezapftes Bierchen – wir sind bereit!

Es gibt Cabrios, die sind Sommer. Und es gibt Cabrios, die sind Sommer plus Gänsehaut. Ein Oldsmobile 442 Cabriolet von ...
29/05/2026

Es gibt Cabrios, die sind Sommer. Und es gibt Cabrios, die sind Sommer plus Gänsehaut. Ein Oldsmobile 442 Cabriolet von 1968 gehört definitiv zur zweiten Kategorie: Langes Blech, ehrlicher V8‑Charakter und das amerikanische „Cruise‑Gefühl“, das gleichzeitig entspannt und respektgebietend wirkt. Offen fahren bedeutet hiermit nicht leise flanieren, sondern präsent sein – mit Stil.

Dieses seltene Sportcabrio wurde 1968 in Lensing, Michigan gebaut und genau so, wie er vor fast 60 Jahren das Werk verliess, steht er auch heute noch da – natürlich mit ein paar wenigen altersgerechten Kampfspuren. Nach der Produktion wurde der Wagen, wie nur eine Handvoll der gleichen Baureihe, direkt in die Schweiz importiert und seitdem verbringt er seine Tage und Jahre im selben Familienbesitz. Die Historie ist entsprechend kurz aber lückenlos und nachvollziehbar.

Dank sorgfältiger Pflege und regelmässiger Bewegung zeigt sich der Olds heute gerne als Veteran im Erstlack, mit dem ersten Interieur und natürlich mit passenden Nummern, wo man hinsieht. Ein echter Survivor mit Schweizer Erstzulassung - und selten ist die Maschine obendrauf: Insgesamt wurden 1968 nur 5’142 Oldsmobile 442 Cabrios gebaut, von denen man heute kaum mehr einen zu Gesicht bekommt.

Die Decodierung des Door Tags, welches der V8-Schönwettercruiser heute noch trägt, lautet wie folgt:
Trim Code 945:
Front Bucket Seat, all Vinyl, Color “Garnet Red”
Dashboard “Dark Red”
Paint Code C-2:
Lower Color “Provincial White”
Convertible Top “Black”

Dieser Wagen ist eine seltene Gelegenheit für Kenner, ein Stück originaler, bestens erhaltener amerikanischer Automobilgeschichte zu erwerben. Der 442 ist weder ein Projekt noch ein überrestauriertes Schaustück, sondern ein Muscle‑Cabrio, das man nicht nur anschaut, sondern lebt – am besten mit Sonne, V8‑Sound und einer langen, leeren Strasse.

Ein 4K-Video inklusive Sound zum Fahrzeug findest Du unter folgendem YouTube-Link:
https://www.youtube.com/watch?v=KN9JIjs9lKw

Details:

- 63'600 km

- 1. Inv. 01.05.1968 (Schweiz)

- Veteranen-MFK 26.10.2016

- 6'553 ccm V8-Motor

- 325 PS

- Typenschein X

- Stammnummer 025.392.887

- Chassis 344 678 M28 9533

- Leergewicht 1’690 kg

- Zuladung 400 kg

Preis: 59'000 CHF

Modellgeschichte:

Der Oldsmobile 442 ist einer der legendären Namen der amerikanischen Muscle Car Ära. Der Ursprung ist dabei fast schon ikonisch „technisch“: 4 Fach-Vergaser, 4 Gang-Schaltgetriebe, Zweirohr-Auspuffanlage – daraus leitete sich die Bezeichnung 4 4 2 ab. Über die Jahre verschob sich die genaue Auslegung im Detail, aber als Performance Versprechen blieb „442“ immer klar: Oldsmobile Power mit etwas mehr Reife, Komfort und Stil als die vielen direkten Rivalen.

Gerade 1968 ist ein Schlüsseljahr, denn was vorher beim Cutlass als 4-4-2 eine Option war, wurde 1968 zum eigenständigen Model. Das passte perfekt zum Zeitgeist: GM stellte die A Body Plattform neu auf und die Karosserien wurden „swoopy“, mit langer Haube und kurzem Heck – genau die Proportionen, die Muscle Cars optisch so beliebt machten.

Technisch war 1968 beim 442 vor allem der 400 Kubikzoll V8 mit nun reduzierter Bohrung und verlängertem Hub für höheres Drehmoment und bessere Abgaswerte zentral, wobei das berühmte und äusserst seltene W 30 Performance Paket mit Ram-Air-Ansaugung optional war. Angeboten wurde der Sportwagen als Sport Coupé, Hardtop und Convertible.

Und genau hier liegt der besondere Sammler Punkt: Das Cabriolet ist selten. Für 1968 wird die Produktionszahl der 442 Convertibles mit 5’142 Stück angegeben. Das ist der Grund, warum ein 1968er 442 Cabrio so stark wirkt: Du bekommst Muscle Car DNA, aber als „Open Air Format“ – und damit als Fahrzeug, das nicht nur beschleunigt, sondern Atmosphäre erzeugt.

Heute wird der 1968er 442 gern als der Moment gesehen, in dem Oldsmobile die 4 4 2 Idee endgültig „erwachsen“ machte: Echte Performance, aber gepaart mit einer Portion „Grown Up Muscle Car“ Attitüde – schneller Cruiser statt Krawall Hot Rod. Er ist emotional, er ist präsent, und er ist gleichzeitig ein Auto, das man fahren kann, ohne dass es sich wie eine reine Renn Requisite anfühlt. Entspannt oder rassig, aber immer, und besonders bei offenem Dach, in Begleitung des sonoren V8-Brummens aus den Doppelrohren.

Wir sind wieder an der SWISS CLASSIC WORLD in Luzern dabei!Vom 29.–31. Mai 2026 findet ihr uns in der Halle 3 an der Mes...
27/05/2026

Wir sind wieder an der SWISS CLASSIC WORLD in Luzern dabei!

Vom 29.–31. Mai 2026 findet ihr uns in der Halle 3 an der Messe Luzern.

Kommt vorbei, sagt Hallo und taucht mit uns in die Welt der klassischen Fahrzeuge ein – wir freuen uns auf gute Gespräche, Benzin‑Talk und viele bekannte & neue Gesichter!

🗓 Öffnungszeiten:

• Fr, 29.05.: 12:00–19:00
• Sa, 30.05.: 09:00–18:00
• So, 31.05.: 09:00–17:00

Wenn die DS‑Welt etwas hat, dann ist es dieses „Warum fühlt sich das so anders an?“ – und die D Super 5 ist genau dafür ...
16/05/2026

Wenn die DS‑Welt etwas hat, dann ist es dieses „Warum fühlt sich das so anders an?“ – und die D Super 5 ist genau dafür gemacht. Sie ist die Version für Menschen, die das Schwebende lieben, aber auch das aktive Fahren schätzen. Denn „Super 5“ ist nicht einfach ein Name: Er steht für die 5‑Gang‑Variante – und damit für genau jene Leichtigkeit auf der Landstrasse, bei der die DS/ID‑Plattform plötzlich noch einmal moderner wirkt.

Als Super 5 verbindet diese DS das typisch französische Komfort‑Erlebnis mit einer spürbar „längeren“ Übersetzung und dem Gefühl, dass der Wagen bei Tempo gelassener atmet. Dazu kommt dieses unverwechselbare DS‑Theater ganz ohne Kitsch: Starten, heben, gleiten. Ein Auto, das dir nicht nur den Weg nimmt, sondern auch den Stress.

Diese D Super 5 nimmt Dir sogar den gewissen Stress, den perfekt restaurierte Oldtimer auch ab und zu bieten. Sie sind so schön, dass man sie kaum zu bewegen traut. Gut gepflegt wurde auch diese DS, denn sie überzeugt technisch wie optisch. Allerdings ist sie kein Ausstellungsstück. Sie wurde sehr regelmässig bewegt und besonders technisch entsprechend gut gewartet. Der Vorbesitzer hat viel Zeit und Geld in den Wagen investiert und ein paar Extras wie eine moderne Temperaturanzeige und einen modernen Batterietrennschalter verbaut, der per Fernbedienung betätigt wird. Diese Elemente können gerne entfernt oder versteckt verbaut werden, machen aber durchaus Sinn.

Der Innenraum ist dem alter entsprechend gepflegt und auch der Lack lässt sich sehen. Einzig das Dach wurde primitiv lackiert, was bei genauer Betrachtung deutlich sichtbar wird. Dieses Manko kann gerne mit bescheidenem Aufwand behoben werden.

Die Göttin ist eine zuverlässige, alltagstaugliche und elegante (Be)Gleiterin für Sonntagsausfahrten, für den stilvollen Weg zur Arbeit und auch für den Wocheneinkauf im Supermarkt des Vertrauens. Dank des 5-Gang-Schaltgetriebes ist auch die Autobahn ohne übermässig hohe Drehzahlen problemlos zu meistern.

Ein 4K-Video inklusive Sound zum Fahrzeug findest Du unter folgendem YouTube-Link:
https://www.youtube.com/watch?v=LCNuIM-84oc

Details:

- 107'000 km

- 1. Inv. 18.10.1972

- MFK 06.11.2023

- 2'175 ccm R4-Motor

- 104 PS

- Typenschein X

- Stammnummer 106.316.752

- Chassis 4517671

- Leergewicht 1’330 kg

- Zuladung 450 kg

Preis: 18'900 CHF

Modellgeschichte:

Die D Super 5 steht genau dort, wo Citroën am spannendsten war: Im Spagat zwischen revolutionärem Komfort und echter Fahrbarkeit im modernen Alltag. Um sie richtig einzuordnen, lohnt sich ein Schritt zurück: Die DS‑Familie (1955–1975) war technisch so ungewöhnlich, dass Citroën von Anfang an zwei Linien parallel führte – die „DS“ als High‑Tech‑Flaggschiff und die „ID“ als vereinfachte, preislich zugänglichere Schwester. Die Unterschiede lagen weniger im Look als in den hydraulischen Systemen und der technischen Komplexität. Stichwort: Brems‑Pilz bei DS vs. konventionellere Lösungen bei ID‑Ableitungen.

Ab 1969/1970 wurde die Bezeichnungslogik modernisiert: Die ID19 wurde in dieser Logik zur D Spécial, die ID20 zur D Super. In dieser Phase bekam die D‑Reihe auch ein einheitliches Armaturenlayout und mehrere laufende Detail‑Upgrades, die man heute als typische „späte DS‑Generation“ erkennt.

Und jetzt kommt der Kern der D Super 5: Sie ist die Ausprägung, die das DS‑Gefühl nicht nur über Komfort, sondern auch über Übersetzung und Langstrecken‑Souveränität schärft. Die D Super war mit optionalem 5‑Gang-Getriebe lieferbar und später wurde daraus eine eigene Variante: Die D Super 5 - mit dem 2’175 cm³‑Motor aus der DS21 und einem 5‑Gang‑Getriebe. Genau dieses Rezept macht die Super 5 in der Szene so beliebt: Die entspanntere Drehzahllage, die bessere „Reise‑Elastizität“ und das Gefühl, dass der Wagen bei Tempo leichter und gelassener läuft, ohne den Citroën‑Charakter zu verlieren.

Technisch blieb sie – wie alle D‑Modelle – Teil der DS‑„Magie“: Die hydropneumatische Federung als Komfort‑DNA, das eigenständige DS‑Design von Bertoni und Lefèbvre und die hydraulische Gesamtidee von Magès, die den Wagen selbst im Stand „lebendig“ wirken lässt. Gleichzeitig gilt: D‑Modelle werden häufig als „fast eine DS“ beschrieben, weil sie sehr viel DS‑Erlebnis bieten, aber im Aufbau weniger komplex sein können als die voll ausgestatteten DS‑Varianten – ein Punkt, der im Alltag wie im Unterhalt für viele Besitzer ein echter Vorteil ist.

Die D Super 5 ist also das „Fahrgefühl‑Upgrade“ innerhalb der späten D‑Reihe. DS‑Komfort als Basis, dazu das 5‑Gang‑Thema und der stärkere Motor als Langstrecken‑Argument. Sie ist damit kein Nostalgie‑Objekt, sondern eine sehr eigenständige Antwort auf die Frage, wie man in den 1970ern modern reisen wollte: Weich, stabil, souverän – und völlig anders als alles, was sonst auf der Strasse war.

16/05/2026

Ein 1972er VW Käfer 1300 in Reinweiss – schlicht, ikonisch und in sehr schönem Zustand. Das ist nicht nur ein Auto, das ist ein Gefühl: Luftgekühlter Charakter, ehrliche Einfachheit und genau die Art Klassiker, die man gerne bewegt.

Mehr Daten und Bilder: https://www.lunicars.com

4K‑Video inkl. Sound: https://www.youtube.com/watch?v=yeqxWrqm6Vk

Es gibt Oldtimer, die beeindrucken durch Seltenheit. Und es gibt Oldtimer, die berühren durch Erinnerung. Der VW Käfer g...
15/05/2026

Es gibt Oldtimer, die beeindrucken durch Seltenheit. Und es gibt Oldtimer, die berühren durch Erinnerung. Der VW Käfer gehört zur zweiten Sorte: Ein Auto, das man nicht nur kennt, sondern irgendwie schon immer gekannt hat. In Reinweiss wirkt er besonders klar und zeitlos – wie ein Stück Design, das nie laut sein musste, um präsent zu sein.

Dieses Exemplar befindet sich in einem sehr schönen Zustand und zeigt genau das, was einen guten Käfer ausmacht: Eine stimmige Ausstrahlung, ehrliche Substanz und dieses typische Fahrgefühl, das so leichtfüssig wirkt, weil alles am Käfer auf Einfachheit und Charakter gebaut ist.

Der hier angebotene Käfer hat eine bewegte Geschichte hinter sich:
1972 hat die Volkswagen AG in Kooperation mit dem Rüstungsunternehmen UNIS, welches nach Lizenzen der NSU-Motorenwerke Automobile und Motorräder herstellte, das Unternehmen „Tvornica Automobila Sarajevo“ gegründet. Hier wurden bis zum Krieg 1992 verschiedene VW-Modelle gebaut und mit dem VW Käfer hat die Erfolgsgeschichte begonnen.

Gemäss Fahrgestellnummer ist dieser besondere Käfer eines der ersten Fahrzeuge, welches das Werk verlassen hat. Der Erstbesitzer ist ihn 20 Jahre lang gefahren und ist damit bei Kriegsbeginn in die Schweiz geflohen. Hier stand der Käfer mehrere Jahre lang, bis er eine vollumfängliche Restauration erfahren und vor 12 Jahren zum Zweitbesitzer gewechselt hat. Dieser nutzte ihn hauptsächlich für ausgedehnte Reisen – entsprechend wurde der Wagen gehegt und gepflegt. Der dritte Besitzer hat den Wagen 2021 gekauft und ihn zwecks Werterhalt und garantierter Mobilität umgehend in die Werkstatt gebracht, wo der Wagen rundum durchgeprüft wurde. Der Motor wurde ausgebaut und geprüft, alle Dichtungen und Schläuche wurden ersetzt, die Zündung und der Vergaser wurden revidiert und vieles mehr.

Nun ist es Zeit für etwas Neues und der sehr gut erhaltene, reinweisse Käfer freut sich auf den vierten Besitzer, der ihn hoffentlich wie seine Vorgänger braucht, pflegt und schätzt. Er ist ein zuverlässiger Begleiter im Alltag und glänzt, seine spannende Geschichte tragend, sowohl bei gemütlichen Sonntagsfahrten als auch bei längeren Reisen.

Ein 4K-Video inklusive Sound zum Fahrzeug findest Du unter folgendem YouTube-Link:
https://www.youtube.com/watch?v=yeqxWrqm6Vk

Details:

- 61'800 km

- 1. Inv. 13.09.1972

- Veteranen-MFK 13.08.2020

- 1'285 ccm B4-Motor

- 44 PS

- Typenschein X

- Stammnummer 106.118.115

- Chassis 113 209 587 8

- Leergewicht 840 kg

- Zuladung 360 kg

Preis: 19'000 CHF

Modellgeschichte:

Der VW Käfer – offiziell Volkswagen Typ 1 – gehört zu den wenigen Automobilen, die zu einem kulturellen Symbol wurden. In seiner Grundform wurde er von 1938 bis 2003 gebaut; insgesamt entstanden 21’529’464 Exemplare. Diese ungewöhnlich lange Bauzeit erklärt, warum der Käfer nicht nur ein Modell ist, sondern eine Art weltweite Erinnerung: Generationen haben ihn gefahren, repariert, vererbt – und er blieb dabei optisch erstaunlich konstant.

Für das Jahr 1972 hat der Käfer zudem eine historische „Schallmauer“ durchbrochen: Volkswagen beschreibt, dass am 17. Februar 1972 in Wolfsburg der 15’007’034. Käfer gebaut wurde und damit der Produktionsrekord des Ford Model T übertroffen wurde – inklusive einer entsprechenden Sonderedition namens „World Champion“. Das macht 1972 zu einem Jahr, das nicht nur „irgendein Baujahr“ ist, sondern mitten in der Hochphase eines automobilen Phänomens liegt.

Technisch war der Käfer nie kompliziert – aber genau darin liegt seine Genialität. Das klassische Layout mit Heckmotor und Hinterradantrieb ist ein Markenzeichen der Baureihe. Der Motor ist ein luftgekühlter Boxer‑Vierzylinder, dessen Baukasten über Jahrzehnte in unterschiedlichen Hubräumen existierte – darunter auch die 1.3 Liter Variante. Dieses Motorkonzept wurde weltweit in vielen VW‑Modellen eingesetzt, am bekanntesten im Käfer.

Späte Käfer sind heute sehr beliebt, denn die Modellpflege brachte viele alltagstaugliche Verbesserungen. Die 1967er Modernisierung des 1300 enthielt unter anderem 12‑Volt‑Elektrik, Zweikreis‑Bremsanlage und eine Aussen‑Tankklappe als technische Fortschritte. Das sind genau die Dinge, die einen Klassiker im Alltag angenehmer machen, ohne dass er seinen ursprünglichen Charakter verliert.

Kurz: Der 1972er Käfer ist kein „früher Purist“, sondern ein ausgereiftes, kultiviertes Kapitel einer Ikone – gebaut in einem Jahr, das historisch für den Käfer selbst besonders ist. Und genau deshalb funktioniert er heute als Oldtimer so gut: Er trägt Kult, aber er fährt sich nicht wie ein Museumsstück, sondern wie ein ehrlicher, sympathischer Klassiker.

Es gibt Oldtimer, die man fährt und es gibt Oldtimer, die man spürt. Bei einer klassischen DS ist das schon der Fall, be...
07/05/2026

Es gibt Oldtimer, die man fährt und es gibt Oldtimer, die man spürt. Bei einer klassischen DS ist das schon der Fall, bevor man den ersten Meter gemacht hat. Dieser Moment, wenn der Motor läuft und das Auto sich langsam aufrichtet, ist kein „Feature“. Es ist ein Ritual. Ein kleines Stück französischer Ingenieurskunst, das jedes Mal wieder beweist: Hier geht es nicht nur um Fortbewegung, sondern um Atmosphäre.

Die D Spécial steht dabei für eine besonders charmante Seite der DS‑Welt: Reduziert, ehrlicher, näher an der Idee „weniger ist mehr“ – aber immer noch mit jenem unverwechselbaren DS‑Gefühl, das man nicht erklären muss, wenn man es einmal erlebt hat. Sie verkörpert die letzten Jahre der „D‑Baureihe“ als zugänglicheres Modell, das trotzdem all die Qualitäten in sich trägt, die die DS‑Familie berühmt gemacht haben: Das Schwebende, das Ruhige, das grosse Reisen im kleinen Alltag.

Im Alltag lässt sich auch diese Königin mühelos fahren. Sie hat ein gewisses Alter, welches nicht spurlos an ihr vorbeigezogen ist, befindet sich aber in einem sehr gepflegten Zustand – sowohl technisch als auch optisch. Die weichen roten Polster passen perfekt zum fast reinweissen Äusseren und der ganz besonderen Linienführung einer DS. Das 4-Gang-Schaltgetriebe lässt sich mühelos bedienen, das mechanische Kurvenlicht verrichtet ihr Werk, ohne zu meckern und auch die Hydraulik erledigt zuverlässig ihre Aufgabe.

Als 70er Jahrgang und damit als Nachfolgerin der ID‑Bezeichnung übernimmt die D Spécial die Einstiegsrolle in der DS/ID‑Familie. Ähnlich verhält sie sich auf dem Markt: Jung und alt schätzen die DS gleichermassen und bei den relativ erschwinglichen Preisen stellt sie einen interessanten Einstiegsklassiker dar, der gerne mehr als weniger gefahren werden möchte.

Wer Oldtimer nicht als Vitrine, sondern als Gefühl versteht, findet hier einen Klassiker, der nicht „laut“ wirkt, sondern eigen. Und genau dieses Anderssein macht süchtig.

Mehr Daten und Bilder findest Du unter:
https://www.lunicars.com

Ein 4K-Video inklusive Sound zum Fahrzeug findest Du unter folgendem YouTube-Link:
https://www.youtube.com/watch?v=2dilYHisl_M

Details:

- 112'700 km

- 1. Inv. 31.12.1970

- Veteranen-MFK 20.09.2022

- 1’985 ccm R4-Motor

- 91 PS

- Typenschein X

- Stammnummer 413.279.082

- Chassis 3917002

- Leergewicht 1’260 kg

- Zuladung 480 kg

Preis: 19'900 CHF

Modellgeschichte

Die „D‑Reihe“ ist im Kern die späte Evolutionsstufe der berühmten DS/ID‑Familie – also jener Citroën‑Baureihe, die von 1955 bis 1975 gebaut wurde und in der Automobilgeschichte wie ein Schnitt wirkt: Aerodynamische, futuristische Form, Frontantrieb und vor allem ein Technikpaket, das Komfort und Fahrstabilität auf ein Niveau hob, das viele Konkurrenten erst Jahrzehnte später erreichten. Massgeblich mit dieser Ikone verbunden sind der Designer Flaminio Bertoni und der Ingenieur André Lefèbvre. Die hydropneumatische, selbstnivellierende Federung, Herzstück des „Schwebe‑Gefühls“, wird Paul Magès zugeschrieben.

Wichtig ist bei Citroën: „DS“ und „ID“ waren nie nur Motorvarianten, sondern technische Philosophien. Die DS galt als die „vollhydraulische“ High‑Tech‑Ausführung, unter anderem mit dem berühmten Brems‑Pilz und, je nach Version, mit weiteren hydraulisch unterstützten Systemen, während die ID‑Modelle technisch vereinfachter waren und dadurch günstiger und wartungsfreundlicher auftreten konnten. Genau diese „vernünftige“ Linie ist der direkte Stammbaum der späteren D‑Modelle.

Ab 1969/1970 wurde die Reihe neu benannt: Die ID19 wurde in diesem Zug zur D Spécial wurde, während aus der ID20 die D Super hervorging. Für Käufer damals bedeutete das: Ein DS‑Erlebnis, das nicht über maximalen Luxus, sondern über Substanz, Komfort und Alltagstauglichkeit überzeugte – zu einem Preis, mit dem Citroën in den letzten DS‑Jahren noch konkurrenzfähig blieb.

Charakteristisch für die D Spécial ist eine bewusst reduzierte Ausstattung: Weniger Zier, weniger „Pallas‑Glamour“, dafür das DS‑Grundprinzip, insbesondere die hydropneumatische Federung, als Kernversprechen. Genau das ist heute ein Pluspunkt, denn Sammler schätzen an der D Spécial oft ihre mechanische Einfachheit und eine Art „Purität“: Weniger von allem, was teuer werden kann, aber sehr viel von dem, was eine DS ausmacht.

Auch technisch blieb die D‑Reihe nicht stehen. In den frühen 1970ern wurde die D‑Serien laufend geändert: 1970/71 wurden Details wie die Handbremse (fussbetätigt) und Getriebeoptionen modernisiert, 1972 kamen versenkte Türgriffe und Motor-/Übersetzungs‑Änderungen wurden vorgenommen.

Unter dem Strich ist die 1970 D Spécial damit eine sehr „ehrliche“ Eintrittskarte in die DS‑Welt: Späte Modelljahre, modernisierte Details, der berühmte Komfort und eine Auslegung, die auch heute noch viele Liebhaber anspricht, weil sie das DS‑Gefühl mit einer vergleichsweise unkomplizierten, klaren Form von Classic‑Ownership verbindet.

Adresse

Gewerbe Mooshof 10
Grosswangen
6022

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00
13:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 12:00
13:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 12:00
13:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 12:00
13:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 12:00
13:00 - 18:00

Telefon

+41787541096

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