01/05/2016
Diskussionsveranstaltung der NachDenkWerkstatt:
„Biologische Landwirtschaft – kurz BIO“
19. Mai 2016, 19.00 Uhr.
Ort: Veranstaltungssaal des „Verein Zukunft Waidhofen“, Hoher Markt 15 (Eingang vom Graben, neben Hartners Milchbar)
Was heißt „BIO“ eigentlich wirklich?
Ist wenn Bio draufsteht auch BIO drinnen?
Warum soll der Konsument BIO kaufen?
Was bringt uns eigentlich Bio?
und vieles mehr...
Natürlich sei Bio gesünder, sagt eine BIO-Bäuerin selbstbewusst, und selbst wenn sich das für den Menschen eventuell nicht nachweisen lasse – für den Boden, das Wasser, das Klima, die Artenvielfalt und Nachhaltigkeit sei die ökologische Anbauweise in jedem Fall besser.
Auf eine wesentlich geringere Pestizidbelastung, eine geringere Gefahr auf eine Antibiotikaresidenzbildung bei Bakterien, kein gentechnisch manipuliertes Saatgut, in der Milch ein signifikant höherer Proteingehalt sowie ein höherer Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, gesündere Bio-Hühner und viele andere positive Argumente kommt eine Stanford Analyse (USA) die rund 200 Studien zu diesem Thema ausgewertet hat.
Sichergehen, dass die gekauften Biolebensmittel dieses Prädikat tatsächlich verdienen, kann der Verbraucher nur dann, wenn er zu Lebensmitteln der anerkannten Bioproduzenten greift. Wer das Glück hat, in der Nähe eines Bauern zu wohnen, der seinen Hof biologisch bewirtschaftet, weiß auch, dass diese Lebensmittel mit hoher Wahrscheinlichkeit tatsächlich biologisch hergestellt werden. Glücklich ist, wer einen eigenen Garten sein Eigen nennt. Hier lässt sich noch am ehesten bestimmen, womit gedüngt und behandelt wird. Doch diese Alternative haben nur die Wenigsten.
Es diskutieren mit Ihnen:
Ernst Halbmayr
Er sagt: Die zunehmende Industrialisierung von Land und Lebensmittelwirtschaft zerstört den ländlichen Raum. Damit verschlechtert sich die Lebensmittelsicherheit und –Qualität.
Johann Stixenberger:
Er meint: Biologische Landwirtschaft ist der einzige richtige Weg, langfristig die Gesundheit für Menschen, Tiere du Boden zu erhalten.
Gernot Almesberger:
Er gibt zu denken: Keine Branche lobbyiert so intensiv für TTIP wie die Agrar- und Lebensmittelindustrie – das sollte die Alarmglocken bereits zum Läuten bringen. Es ist erklärtes Interesse der US-Fleischindustrie, die europäischen Beschränkungen für den Import von Hormonfleisch – sowie auch der berühmten Chlorhühner – zu kippen.
Der Besuch dieser sicher sehr informativen Veranstaltung ist kostenlos!
Der Bioladen Waidhofen lädt gemeinsam mit der NachDenkWerkstatt anschließend zu einem kleinen Imbiss.