01/06/2018
So schaut es aus, danke Polizei Sachsen.
„Nur mal kurz zum Geldautomat/einen Döner holen/Zigaretten kaufen/…“ die Liste ließe sich wirklich unendlich fortsetzen. Und immer wieder wird diese kurze Erledigung als Vorwand genommen, um verkehrswidrig zu halten und zu parken. Meist betrifft dies dann Fuß- und Radwege und frei nach manchen Parksündern „Die können doch drumherum laufen/fahren“. Sicher können sie das, aber oft sind damit weitere oder erhöhte Gefahren verbunden. Radfahrer werden gezwungen auf die Straße oder den Fußweg auszuweichen und schnell ist ein Unfall passiert. Und warum? Weil ein rücksichtsloser Verkehrsteilnehmer „nur mal kurz…“ – ihr wisst schon. Nicht mit uns. Immer wieder greifen auch wir regulierend ein und besondere Rücksichtslosigkeit erfordert auch eine entsprechende Antwort:
Leipzig, Richard-Lehmann-Straße, Ecke Karl-Liebknecht-Straße: Immer wieder stehen in diesem Bereich Fahrzeuge im Halteverbot, blockieren den Radweg, stehen auf dem Fußweg oder behindern die Linienbusse bei der Einfahrt an die nahe gelegene Bushaltestelle. Und immer wieder sind wir vor Ort, um genau das zu verhindern. Mal mit bösen Blicken, mal mit mündlichen Verwarnungen, aber weil das immer weniger funktioniert, oft auch mit Verwarngeldern. Leider hilft dies offensichtlich nicht und so kommt für jene, die sich durch besondere Dreistigkeit hervorheben, auch der .
Bei einem Spaziergang oder der Fahrt mit dem ÖPNV zum neuen Parkort des Fahrzeuges, haben die Fahrer dann reichlich Zeit, um über ihr Verhalten nachzudenken. Hinzu kommt die Geldbuße und die Kosten für das Abschleppen oder Umsetzen des Wagens.
Und ehe nun die „getroffenen Hunde bellen“ und symptomatisch aufschreien und mit dem Finger auf die jeweils andere Seite zeigen: Das Verhalten als Verkehrsteilnehmer liegt in seinem Wesen und nicht an der Wahl seiner Fortbewegungsart.
Eure