Stationen - nüchtern betrachtet. Eine AUTO-Biographie

Stationen - nüchtern betrachtet. Eine AUTO-Biographie Ein Buch entsteht...
"STATIONEN. Nüchtern betrachtet. Eine AUTO-Biographie."

😉Na das kann ja heiter werden... Es is an der Zeit, mal wieder etwas öfter auf dem Leben und dem Alltag „draufrum zu sch...
14/11/2021

😉Na das kann ja heiter werden...
Es is an der Zeit, mal wieder etwas öfter auf dem Leben und dem Alltag „draufrum zu schreiben“. Der eine oder andere kennt meine Wortspiel - Seite noch unter dem Namen „Formulier´s noch mal neu“ - nun unter verändertem Namen, denn es hat sich ja auch einiges verändert:
Let's talk about it. Zwischenmenschliches zwischen Menschen.
Ich will mal den – vielleicht sogar wahnwitzigen - Versuch (oder Spagat?) wagen, den Blickwinkel vom Lokalpolitiker Dirk, und dem Privatmann Dirk „unter einen Hut“ zu schreiben. Es geht schlussendlich doch immer um Eines - das Zwischenmenschliche.
✅„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht...“
(Franz Kafka)
Ihr seid herzlich einladen, auf eine sprachliche Reise mitzukommen, von der ich ehrlich gesagt auch noch nicht genau weiß, wo diese hinführen wird. Es wird sicher eine gemeinsame „Reise“ mit vielen unerwarteten Zwischenstopps, Fügungen, Zufällen und spontanen Erlebnissen...
Alltagsgeschichten, Begegnungen, Erlebnisse, Autobiografisches, Rückblickendes, Perspektivisches – weg vom Schwarz/ Weiß unserer Zeit, hin zu den mehr als 2500 bekannten „Grautönen“ des Miteinanders, mit Humor. Wortspiel und einem Blickwinkel auf´s Leben aus vielleicht oft ungewohnter Perspektive. Falls die Überschrift mal nicht zum eigentlichen Text passt, dann könnte das sogar pure Absicht sein!
👉 Wie überall auch ein paar Regeln für ein cooles Miteinander hier auf meiner Seite:
Lasst uns das gemeinsam als eine heitere Wortspiel – und Gedankenparty betrachten, wo wir coole Leute einladen, mit denen wir Spaß am Austausch und vielleicht „drauf rum“ philosophieren über Zwischenmenschliches zwischen Menschen haben wollen. Das dies bitte sachlich und voller gegenseitiger Achtung erfolgt, ist ja eigentlich selbstredend. Lasst uns gemeinsam ab und an von unserem Hausrecht Gebrauch machen und in die Nebenräume unserer virtuellen Wortspielparty schauen, ob sich da nicht doch ´n paar Stänkerer eingeschlichen haben.
✅ Lasst ein Like oder ´nen Kommentar da, wenn Ihr mögt oder abonniert die Seite, um Einladung zu aktuellem Wortspiel zu erhalten.
😉 Man munkelt, dass man an einem Beitrag, der einem vielleicht nicht unbedingt gefällt, auch einfach vorbei scrollen kann, ohne mit Großbuchstaben und Ausrufezeichen reinzuschreiben, dass dieser einem nicht gefällt. Aber wer weiß, vielleicht is das ja auch nur wieder so ein Gerücht...
Ich glaub, heute ist ein guter Tag, um einen guten Tag zu haben!
Wir lesen uns!
Euer Dirk!🙋‍♂️

Tach, ihr Lieben! 😎„Egoistische Vorsätze“ zum neuen Jahr😎Was ist das bloß für ein Wetter, dachte ich, als ich heute vom ...
01/01/2019

Tach, ihr Lieben!
😎„Egoistische Vorsätze“ zum neuen Jahr😎
Was ist das bloß für ein Wetter, dachte ich, als ich heute vom lecker Essen beim Lieblings - Chinesen heim kam. Kalter Wind fegten über die Straßen, Regen peitschte gegen das Fenster und ganz plötzlich: Ruhe. Die Sonne brach plötzlich durch die Wolken – wie aus dem Nichts. Und genau so schnell war sie auch wieder weg. Ist es mit den guten Vorsätzen ebenso? Schnell da? Und auch schnell wieder wegb? Die guten Vorsätze... immer zum Jahresende, Dinge besser zu machen als im Jahr zuvor: Mehr Sport treiben, gesünder essen, mehr Geld verdienen, mehr Erfolg haben, das neue (oder auch schöne ALTE ) Auto, welches das Herz begehrt, endlich kaufen. So hab ich mir vorgenommen, wieder öfter ein paar Zeilen „neu zu formulieren“. Ob es mir gelingt? Oft kommt irgendwas dazwischen, damit aus den guten Vorsätzen einfach nix wird. Warum is das eigentlich so? Schon verrückt, warum es an diesem einen bestimmten Datum hängen soll, Dinge im Leben für uns zu verbessern. Was ist das eigentlich mit diesen „guten Vorsätzen“? Ist ein „vorsätzliches“ Handeln in vielen Fällen...
🤔...nicht sogar strafbar? 🤔
Der Duden definiert VORSATZ u.A. wie folgt: etwas, was sich jemand bewusst, entschlossen vorgenommen hat, feste Absicht, fester Entschluss. Synonyme, wie : Absicht, Bestreben, Entschluss, Gedanke, Intention, Plan, Vorhaben, Wollen, Zielsetzung werden benannt. Doch von MACHEN scheint da irgendwie garkeine Spur! Oder ist dies nur pure Wortspielerei? Sind unsere vorsätzlichen Vorhaben vielleicht auch daher oft zum Scheitern verurteilt, weil wir „versuchen“ mit dem Rauchen aufzuhören, anstatt es einfach zu MACHEN? Kann es manchmal sogar eine Rolle spielen, was andere Leute von einem denken könnten, wenn man seine Vorsätze „verkackt“ und es z.B. nicht schafft, den Glimmstengel fallenzulassen? Gehen wir manchmal selbst gar davon aus...“ditt wird doch eh WIEDER nüscht, also lass ick´s einfach“ und der Teufelskreis der sich selbst erfüllenden Prophezeiung setzt sich erneut in Gang? Oder scheuen wir uns oft davor, von den Jenigen, die schier darauf zu lauern scheinen, dass jemand einen Fehler macht, für unser „Versagen“ abgeurteilt zu werden, obwohl wir unseren VORSATZ mit deren Unterstützung vielleicht sogar geschafft hätten, erfolgreich in die Tat umzusetzen? 🤔 Wer weiß das schon...
Vielleicht sind unsere „Vorsätze“ auch oft zu materiell orientiert oder gar für uns selbst viel zu „schwammig“ formuliert, wie z.B. „glücklich sein“ , um uns so dieses kleine, wabbelige Hintertürchen für uns selbst offenzuhalten, um mit einer ganzen Tasche voller GRÜNDE, warum´s nicht geklappt hat, unseren Vorsätzen entkommen zu können, anstatt den WEG zu gehen... und zu MACHEN! Eines, was ich selbst auch mitunter sehr gut beherrsche, ist das „Mir selbst im Weg stehen“ , indem ich Pseudo – Bedingungen festlege, die alle erst erfüllt sein müssen, bevor ich irgendetwas MACHE, was ich mit vorgenommen habe. Und genau so war es mit dem Vorhaben/Vorsatz, hier auf meiner kleinen Wortspielseite „ick formulier´s noch mal neu...“ wieder regelmäßig zu schreiben. Ich möchte Euch nicht mit einer langen Liste an GRÜNDEN nerven, die ich hatte, warum es NICHT GING, , seit fast einem Jahr hier nix zu schreiben, sondern den WEG gehen, WIE ES GEHT, wieder regelmäßig ein paar Geschichten und Gedanken mit euch zu teilen: Einfach ganz egoistisch sein und mir die Zeit dafür nehmen, einfach anfangen und MACHEN. Egoismus... ein schweres Wort... irgendwie sehr negativ belastet, doch könnte man vielleicht mit einem gesunden Egoismus gar Kriege verhindern?🙄
Es gibt da so ein Sprichwort: „Der säuft ja, wie ´ne Kuh!“ Man könnte denken, es ginge um einen, der unermesslich viel saufen kann, doch falsch! Eine Kuh trinkt, bis der Durscht gelöscht ist. Nicht mehr. Und räumt den Platz am Trog für die Nächste. Ich glaube, wenn wir uns alle zum Vorsatzt machen könnten, uns in Zukunft wie „egoistische Kühe“ zu verhalten, dann wäre das ein großer Schritt in Richtung Wohlfühlen für uns alle. Jeder nimmt soviel Wasser aus dem Trog, wie er zum angenehmen Leben braucht, und gut. Somit bliebe genügend Wasser für alle, die dann „Saufen könnten, wie ne Kuh.“ Eigentlich ist doch genug Wasser für alle Kühe da – egal welcher Fellfarbe oder Herkunft, oder? Würde eine Kuh auf die Idee kommen, ihr Terretorium bis aufs Blut zu verteidigen, weil sie nicht bereit ist, ihr Wasser zu teilen, was sie eigentlich garnicht braucht, weil ihr Durst längst gelöscht ist? Natürlich würde eine Kuh ihr Neugeborenes mit allen Mitteln gegen Angreifer verteidigen, jedoch würde sie da nicht nach Fellfarbe oder Tierrasse des potentiellen Angreifers differenzieren. Ich kann den Aufschrei mancher Leser förmlich hören... „Wir Menschen sind doch viiiiel intelligenter als solch ein Rindvieh!“ 😐
„Stimmt!“ kann ich da nur antworten! Wir Menschen sollten Vieles wahrlich besser wissen, als wir es im Alltag jedoch tun. Ich glaube, dafür sollten wir aber alle etwas EGOISTISCHER sein! Nein... ich meine nicht diesen raffgierigen, rücksichtslosen, emphatiefreien Egoismus, der sich mehr und mehr in unserer Welt breit macht, wo sehr wenige sehr viel... und sehr viele sehr wenig haben und der Gedanke der Abschottung mehr und mehr aufkommt. Ich meine den Egoismus, wo jeder seinen DURST stillt, sodass es jedem ganz gut geht. Sei es der Durst nach Geborgenheit, nach Partnerschaft, der Durst nach Gemeinschaft, nach Respekt, Wertschätzung, nach gerechter und gleichberechtigter Behandlung oder eben Wissensdurst – egal! Solange jeder das nimmt und auch einfordert, was er/sie benötigt und das, was jeder für sich einfordert, dann auch dem Anderen in selber Form zugesteht. So könnten sich manche Konflikte und Kriege in Luft auflösen, wenn jeder die Grenzen des Anderen einhällt, weil man ja selbst auch nicht will, dass die eigenen Grenzen überschritten werden. „ Was ich selber denk und tu, trau ich andren Leuten zu" ... Es könnte echt so einfach sein, egoistisch zu „saufen wie ne Kuh“. Das könnte gut werden, wenn wir, nachdem wir unseren Durst gestillt haben – nach was auch immer – dem Nächsten Platz machen, sodass auch dieser seinen Durst stillen kann.
Ganz vorsätzlich!
Ein gesundes Neues Jahr wünsch ick Euch!
😁 Ganz vorsätzlich! 😁

Danke für Eure Zeit!
Euer Dirk

Tach ihr Lieben!😎„Verdammt! Ick hätt mich fast richtig drüber uffgeregt. Aber eben nur FAST!“😎So kurz vor dem Wochenende...
20/01/2018

Tach ihr Lieben!
😎„Verdammt! Ick hätt mich fast richtig drüber uffgeregt. Aber eben nur FAST!“😎
So kurz vor dem Wochenende war ich unterwegs, um Getränke zu koofen, für eine Verhanstaltung heute Abend. Mein Kumpel hatte mir bereits gestern die Einkoofsliste und Geld hinterlegt, sodaß ich gleich durchstarten konnte. Ick durfte mir eine kleine blaue Knutschkugel ausleihen, die obwohl sie nur halb so groß ist wie mein ollet Mercedes Coupe, gefühlt 5x sowiel Transportkapazitäten bietet. Gleich an der Kreuzung ein Tumult gleichberechtigter Menschen in gleichberechtigten Autos an einer Kreuzung gleichberechtigter Straßen. Tja, gilt hier Recht vor Links? Oder Rechts.. vor links? Was für ein Gehupe und wildes Gestikulieren.
😎„Verdammt! Ick hätt mich fast richtig drüber uffgeregt. Aber eben nur FAST!“😎
Als ich dann endlich durch das Gewusel durch war und am Getränkemarkt ankam, ging die Parkplatzsuche los. Zum Glück dauerte es nicht lang, bis ein anderer Kunde mit seinen Bierkisten losfuhr und mir seinen Parkplatz überließ. Ich arbeitete die Liste ab und fuhr wie ein „Hochstapler“ zur Kasse, an der wiedermal jemand vor mir unbedingt...passend bezahlen wollte, nachdem sämtliche Extrawürschte ( im wahrsten Sinne des Wortes) befriedigt waren. Ich bezahlte den Turm an Getränken und zuckelte Richtung kleine blaue Knutschkugel über den gepflasterten Parkplatz. Als hätte ich es geahnt, verhakte sich der Bollerwagen in den Gittersteinen und die Getränke flogen in hohem Bogen vom Wagen. Natürlich AUSSCHLIEßLICH die Getränke in den Glasflaschen landeten uff´m Parkplatz. Alle Flachen aus Kunststoff blieben auf dem Wagen. Murphys Gesetz? Nun denn... ich fegte meinen Scherbenhaufen zusammen, kaufte eine neue Kiste, die ich dann sogar heile ins Auto brachte.
😎"Verdammt! Ick hätt mich fast richtig drüber uffgeregt. Aber eben nur FAST!“😎
Nachdem ich all die Kisten voller Trinkzeugs ausgeladen hatte – wer hätte gedacht, dass derart viel Zeug in so eine blaue Knutschkugel passt – ging die Reise weiter zur nächsten Getränkeabholstation. Es sollte Faßbier am Abend geben, also musste auch Fassbier herangeschafft werden. Nach erneut turbulenter Fahrt durch die City mit hektisch gestikulierenden Mitpatienten, die sich gegenseitig anhupten, erreichte ich den kleinen Familienbetrieb unseres Vertrauens, wo unsere drei Fässer bereits angrinsten. Und eine Zapfanlage. Zwei Fässer passten in den Kofferraum der Knutschkugel, dein drittes sicherte ich vorschriftsmäßig mit dem Sicherheitsgurt auf dem Beifahersitz. Muss ditt Faß eigentlich auch ein Verwarngeld zahlen, wenn es nicht angeschnallt ist? Die Zapfanlage passte dann aber nicht mehr ins Auto. Da musste ich wohl eine zweite Runde drehen, denn soviel Platz hatte die KA- Knutschkugel nun doch nicht. Lust hatte ick uff diese extra Runde nicht.
😎"Verdammt! Ick hätt mich fast richtig drüber uffgeregt. Aber eben nur FAST!“😎
Als ich dann die Fässer aus der Knutschkugel gewuchtet hatte, erreichte mich ein Anruf, dass wa die Zapfanlage doch nicht benötigen. Passt... dachte ich mir so. Muss ick nicht nochmal durch das Verkehrsgetümmel... Schön, das ick mich nicht uffgeregt hab. Nachdem ditt Wochenende am Freitagabend eingeläutet war, war auch ich eingeladen, an dieser kleinen, feinen Veranstaltung mit Freunden teilzunehmen. Es war ein wunderschönes Buffet aufgebaut, reichhaltig von großer Vielfalt. Also bediente ich mich nach Herzenslust. So bewegte ich mich durch die Menge, als mir plötzlich ein guter Bekannter, wild im Gespräch gestikulierend, meinen Teller aus der Hand schlug. Nun lag mein Abendbrot uff´m Parkett. Und ich stand lachend daneben, denn die Situation war urkomisch! „Wischen impossible“ Denn es war keen Lappen in Sicht. Also musste ich mit der Küchenrolle durch die Küche rollen.
😎"Verdammt! Ick hätt mich fast richtig drüber uffgeregt. Aber eben nur FAST!“😎......Ick formulier´s nochmal NEU! ....
Vor EIN PAAR TAGEN hatte ich ein Parkticket an meinem ollen Benz. Mein Problem war, dass ich das Wägelchen vorher verliehen hatte und mein Kumpel arbeiten war – mit meinem Schlüssel in der Tasche. 😎„Ick hätt mich fast richtig drüber uffgeregt. Aber eben nur FAST!“😎 Denn als ich der Ordnungsbehörde den Fall schilderte, wurde mir kulanterweise das Bußgeld erlassen, mit dem augenzwinkernden Verweis auf den nächsten Schlüsselservice für die Anfertigung eines Zweitschlüssels. Geht doch!
Mit selbigem silbernen Stuttgarter Altblech fuhr ich vor EIN PAAR WOCHEN zu einem Discounter, wo es ALLdieschönen Sachen zu kaufen gibt. Auf dem Parkplatz standen Schilder: Parkuhr oder es kostet Dich 20 Euro! Ick hatte aber keene Uhr dabei. Also huschte ich fix rein, um Knabberzeug zu kaufen. Auf dem Kassenbon stand die Uhrzeit: 15.59 Uhr. Auf dem ticket, welches 20 Euro Strafe bedeuten sollte stand ebenfalls eine Uhrzeit: 16.00 Uhr. Entweder ich war zu langsag oder der Parkzettelverteilmensch war zu schnell.
😎„Ick hätt mich fast richtig drüber uffgeregt. Aber eben nur FAST!“😎 Ich rief später dort an. Nach Vorlage der Quittung wurde ditt Ticket storniert. Geht doch!
Also wenn ICK MICH über irgendwas UFFREGE, dann bin ICH das doch ganz allein, der MICH uffregt! Oder?
Ick wünsche uns allen die Geduld und Gelassenheit, uns nicht über Dinge uffzuregen, die wa eh nich ändern können.
Ick wünsch uns allen die Geduld und Gelassenheit, uns nicht über Dinge uffzuregen, die wa ja ändern können, denn warum uffregen, wenn wa' s ändern können? 😁😁
Ick wünsche uns allen die Weisheit, ditt Eene vom Andren zu unterscheiden!
Danke für Eure Zeit!
Euer Dirk Marx
20.1.2018

Tach ihr Lieben!„Besondere Neujahrsgrüße von Gonzo!“Heute ist irgendwie ein besonderer Tag, voller besonderer Erlebnisse...
15/01/2018

Tach ihr Lieben!
„Besondere Neujahrsgrüße von Gonzo!“
Heute ist irgendwie ein besonderer Tag, voller besonderer Erlebnisse, mit besonderen Begebenheiten und ganz besonderen Begegnungen. Ein besonderer Tag scheinbar auch diesbezüglich, weil ich (vielleicht ihr auch?) grad feststelle, wieviele Dinge in meinem Leben super BESONDERS sind, ich dies aber alles oft (vielleicht ihr auch?) als völlig normal und selbstverständlich erachte.
Mein Freund Gonzo, mit dem ich mich Nachmittags an Sylvester auf ´nen Burger in Berlin traf, hat glücklicherweise seit Kurzem auch wieder ein Dach über dem Kopf in einem Haus, wo er gute Unterstützung findet, den dauerhaften Weg aus der Obdachlosigkeit zu finden. Für uns scheinbar völlig normal, eine Bude zu haben, wo es schön warm ist. Für andere Menschen, ja für ganz besondere Menschen, wie Gonzo zum Beispiel, ist dies was besonders Wertvolles. Dieses Besondere, was mir zuteil wird, Gonzo begegnet zu sein als auch Euch als Leser zu haben, ist irgendwie ganz schön untergegangen, wärend ich mich in den letzten Wochen meinen „erste Welt Problemen“ gewidmet hatte.
Ich soll Euch schön grüßen, von Gonzo aus Berlin! „Richte ma aus! N jesundet Neuet Jahr wünsch ick KaWe!“ Mit den Worten verabschiedeten wir uns am Sylvesternachmittag, nachdem wir endlich mal wieder Zeit gefunden hatten, uns uff´n Käffchen zu treffen. Es ist viel passiert in der Zwischenzeit. Positives als auch weniger positives. Aber es ging ihm zwischenzeitlich wesentlich besser! Es war ihm anzusehen, dass sich wirklich etwas verändert hatte in seinem Leben. Als ich ihn vor ein paar Wochen kurz am Bahnhof traf, um ihm ein paar Sachen zu geben, war er noch ganz schön „verhuscht“. Doch er war – trotz all der zum Teil auch negativen Ereignisse der letzten Wochen – irgendwie gelöster und entspannter.
Zwischendurch hatten wir uns immer wieder mal verabredet, doch immer kam etwas dazwischen – entweder bei mir oder bei Gonzo. Unser letztes ausgiebiges Treffen davor ist mitllerweile auch schon über zwei Monate her. Zwischendurch hielten wir aber immer wieder über´s Handy Kontakt. Mehr oder weniger. Der eine oder andere mag sich sicher an STELLA erinnern, den treuen Hund an Gonzos Seite. Leider wurde ihm seine treue Wegbegleiterin weggenommen, wie er erzählte, als er noch auf der Straße lebte. Was ihm bleibt, sind Fotos auf seinem arg mitgenommenen Handy. (Falls jemand von Euch ein funktionsfähiges Smartphone für ihn hat, bitte kurze Nachricht)
Viele lebhafte Erinnerungen waren fotografisch festgehalten, über die wir uns lebhaft austauschten. Sichtlich stolz war er, diesen Weg bisher ohne Drogen gegangen zu sein. Mit Recht! Wir hatten uns so einige Geschichten zu erzählen, die wir im Rausch jeder erlebt hatten, auf die wir aber beide nicht unbedingt stolz waren. Und janz nebenbei schlugen wir uns den Bauch mit Pommes und nem dicken Burger voll. Es war echt besonders.
Ebenso besonders waren meine Begegnungen der letzten paar Stunden des heutigen Tages, die mich endlich mal wieder an die Tastatur getrieben haben, um Euch davon zu erzählen!
Es ist ja ordentlich was los in der Welt, ob Bundesweit, lokalpolitisch oder im kleinen, nachbarschaftlichen Rahmen. Doch dies ist irgenwie alles „Luxuslärm“, wenn ich unsere Schwierigkeiten (wenn es denn wirklich welche sind) mit den Alltagssorgen derer vergleiche, die unter freiem Himmel nächtigen müssen oder mit ihren Drogen- oder Alkoholproblemen konfrontiert sind. Oder oft auch Beides.
Ein guter Freund erzählte mir von seinen Sorgen über ein defektes Auto, ein anderer berichtete mir über steigende Betriebskosten. Wieder andere berichteten mir von negativen Dingen, die es in der Zeitung oder in den Sozialen Medien zu lesen gibt oder wer vermeintlich schuld ist an irgendwelchen „Krisen“...
Am frühen Nachmittag saß ich an einem Imbiss. Ein Kind saß in einem dieser Hocker an der Seite seiner Eltern und erfreute sich des Lebens. Und erfreute das Leben derer, die wir drumherum saßen ebenso. Quietschvergnügt flirtete das kleine Mädchen mit Bauarbeitern und Anzugträgern, dunkelhäutigen Männern und Frauen ebenso wie mit allen anderen Nationalitäten, die an einem solchen Imbiss speisten. Völlig ohne Berührungsängste. Vielleicht hatte noch niemand die Chance, dem kleinen Wurm irgendwelche Voreingenommenheit zu lehren. Fand ick jut! Könn' wa echt watt lernen vom kleinen Wesen!
Als ich anschließend eine gute Freundin nach einer ganzen Weile mal wieder im Krankenhaus auf der Dialysestation besuchte, wurde mir erneut vor Augen gehalten, was für einen „Luxuslärm“ wir manchmal machen, wenn wir meinen, Probleme zu haben. Da ist jemand tagtäglich in Gefahr, weil die Nieren nicht funktioniern. Und ich hab mich letztens erst wieder über ein Parkticket aufgeregt. Was für ein Luxusproblem im Vergleich dazu!
Eine Bekannte war bereits zu Besuch bei der jungen Dame. Ich fragte verwundert, was die Kanüle an ihrem Handgelenkt denn da zu bedeuten hat. Tja, sie war plötzlich mit Herz/ Kreislaufproblemen per Rettungswagen am Wochenende im selben Krankenhaus gelandet. „Ditt war janz schön knapp“ sagte sie.
😎Ick formulier´s nochmal neu!😎
Was hilft uns all das Zeug, was wir haben und kaufen, wenn wir nicht gesund sind?
Was hilft uns all das Geld, wenn der dafür nötige Job uns krank macht?
Was hilft uns dieses „turboschnelle“ Leben, von dem wir einmal im Jahr Urlaub brauchen?
Was hilft uns diese "jede Woche" Leben, von der wir uns am Wochenende erholen müssen?
Was hilft uns all die elektronische Kommunikation, wenn wir dadurch das miteinander Reden verlernen?

Ich bin super froh über diese Begegnungen mit Gonzo, den Kindern und all den Menschen, die meinen Weg tagtäglich kreuzen.
Denn irgendwie zeigen mir diese BESONDEREN Begegnungen immer wieder Eines: Was wir oft als Problem bezeichnen, ist sehr oft einfach nur LUXUSLÄRM.🤔🤔
Danke für Eure Zeit!
Janz liebe Grüße von
Gonzo und Dirk
15.1.18

😎Allet Jute für´s neue Jahr, ihr Lieben!😎Ich wünsche den Oldtimernarren für´s neue Jahr immer eine Handbreit Sprit im Ta...
30/12/2017

😎Allet Jute für´s neue Jahr, ihr Lieben!😎

Ich wünsche den Oldtimernarren für´s neue Jahr immer eine Handbreit Sprit im Tank, allen Bikern unfallfreie Tage uff´m Mopped und allen Radlern immer genug Luft uff´m Reifen.
Ich wünsche uns allen für´s neue Jahr, daß es gelingt, einander mit Achtung zu begegnen, und den Mut, auch mal konstruktiv zu streiten, wenn wa´ nich immer einer Meinung sind.
Ich wünsche uns allen für´s neue Jahr ganz viel Gesundheit und tolle Begegnungen mit Leuten, die uns fördern oder auch fordern. Beides fördert die Gesundheit! Und das Wohlbefinden.
Ich wünsche uns allen für´s neue Jahr ZEIT... Zeit für Spaziergänge ohne Handy. Zeit für ein gutes Buch ohne Fernseher. Zeit für uns selbst. Vor Allem Zeit für Faxen und Blödsinn!😂
Ich wünsche uns allen für´s neue Jahr ganz viele gemeinsame Ideen, Kreativität und Schaffenskraft. Also nich´ ville quatschen, sondern machen.... Im schlimmsten Fall wird´s richtig geil, das neue Jahr!
Und am Ende wird allet gut!
Und wenn´s noch nicht gut ist?
Dann isses auch noch nicht am Ende! 😁
Juten Rutsch jewünscht! Bis denne...
Ihr/Euer
Dirk Marx

Tach ihr Lieben!🤔„Haste ma zwee Euro? I´ve got the PLATTENBAU Blues“Manchmal kommen mir krasse Gedanken und  Erinnerunge...
29/11/2017

Tach ihr Lieben!
🤔„Haste ma zwee Euro?
I´ve got the PLATTENBAU Blues“
Manchmal kommen mir krasse Gedanken und Erinnerungen aus vergangenen Tagen auf, meist ausgelöst durch Begegnungen und Ereignisse, die scheinbar gar nicht im direkten Zusammenhang damit stehen. Oder doch? Vielleicht kennt das ja der Eine oder Andere von Euch. Es gibt so Dinge und Brüche im Leben, die einen geprägt haben.Was ich da mitunter mache, ist mir irgendwelche Ablenkung, scheinbare Abhilfe zu suchen. Von Außen. Als wenn da jemand von außen was „machen“ könnte für mich, damit sich Dinge fügen und ich mich besser fühle. Gut, etwas Glück gehört auch dazu, den richtigen Menschen zu begegnen, die einen begleiten, die mir Unterstützung bieten, doch machen kann ick et eigentlich nur alleene. Alle Grundsteine, die ick brauche, um ´n cooles Leben führen zu können, die hab ick eigentlich stets bei mir! Ick weeß manchmal nich, wo ick´s hingelegt hab in meinem inneren Seelenregal. Doch es ist da irgendwo. Ich brauch da manchmal etwas Assistenz dabei, alles abzurufen, was ich an Recourcen in mir trage.
😎Der Maler oder Pianist in uns.
I´ve got the PLATTENBAU Blues...
Vor wenigen Tagen war ich in unserem Rathaus bei einer öffentlichen Veranstaltung. Ein Herr trat ans Mikro und bemängelte vehement den Personalnotstand im Bereich der Jugendarbeit und der Sozialarbeit, was auch dazu führt, das kulturelle Angebote mitunter aus personellen Gründen oft nicht umsetzbar sind. MEEEEER Personal! Von Außen! MEEEEEHR Geld! Von Außen. Meeeeehr Unterstützung! Von Außen. Da ist leider was dran, das da – wie ich finde – oft an falscher Stelle gespart wird, denn Menschen brauchen manchmal einfach Hilfe und Unterstützung. Hilfe zur Selbsthilfe, um den „Pianisten“ in sich selbst wiederzuentdecken. Wie in vielen Städten dieser bunten Republik gibt´s auch in meinem Heimatstädtchen eines dieser Neubaugebiete, die vielerorts in den 80ern errichtet wurden und oft in der Neuzeit nicht unbedingt den besten Ruf genießen. Auch ich wollte damals nicht „da hin“, als ich hier in dieser schöne Stadt uff Wohnungssuche war.
😎Stell Dir vor, ich hör auf zu bewerten!
I´ve got the PLATTENBAU Blues....
Ick gloob manche innerstädtischen Problemviertel sind echt hausgemacht. Jahrzehntelange Vergangenheitsfehler? Und natürlich Marktwirtschaft. Es muss sich halt rechnen! Ist das vielleicht nicht etwas zu kurz gedacht – mit den nun doch langfristigen Folgen? Klar kann man da jetzt Fehler und Schuldige für die Versäumnisse suchen. Und Menschen als Trinker oder Assis abwerten, die da im „Ghetto“ am frühen Nachmittag die Flasche Bier in der Hand halten, oftmals mit ihrem Leben, dem Alltag und ihren Kindern überfordert sind. Es ist auf jeden Fall auch möglich, weiter darüber zu klagen, das es hinten und vorn an Recourcen von außen mangelt. Fehlt es aber wirklich an Recource, oder haben wir vielleicht einfach nur den nicht ganz optimalen Blickwinkel? Was wäre, wenn wa diese Wohngebiete nicht als Problemviertel betrachten würden, sondern als „Rohstoffquelle?“
😎Sieben Bier sind ooch ´n Schnitzel!
I´ve got the PLATTENBAU Blues...
Es gibt ein Gefühl, was Menschen lähmt, verletzt und oft resignieren lässt - das Gefühl, abgehangen zu sein, das Gefühl...“nicht gebraucht zu werden“ . Vielleicht brauchen die Leute, die manchmal als faul, träge oder gar Solzialschmarotzer abgewertet werden einfach nur etwas Starthilfe, um ihre Stärken und Rescourcen wieder zu aktivieren! Ich glaube, da schlummern ungeahnte Potentiale in den Menschen, die wir oftmals von oben herab betrachten. Manche schaffen es einfach nicht allein, ohne Hilfe, den Teufelskreis aus Bier, Drogen, Selbstzweifeln und Überforderung zu durchbrechen, um all ihre Fähigkeiten wieder abrufen zu können. Wenn ich vier Jahre zurück denke, erinnere ich mich sehr schmerzlich daran, das ich mit dem Bier in der Hand einfach NÜSCHT uff die Reihe bekam. Meine Recourcen und Fähigkeiten waren aber niemals weg, die waren einfach nur verschüttet. Ditt "Freibuddeln" ging aber auch nur, weil ich Hilfe hatte. Alleine hätt ick ditt nicht geschafft.
😎Zusammenhalt und Faxen machen.
I´ve got the PLATTENBAU Blues...
Ich glaube da liegen ungeahnte Energien brach, die geweckt werden wollen, mit dem einfachen Gefühl: „Hey, ich werde gebraucht!“ Vielleicht setzt sich ja ein Räderwerk in Gang, wo Menschen, die zusammen etwas machen, wieder Mut fassen können, was weitere Energie freisetzt! Vielleicht setzt sich jemand nach vielen Jahren mal wieder ans Piano und übt ein bisschen, weil eine gemeinsam organisierte Feier ansteht? Vielleicht gibts hausgemachten Kuchen, den jeder von zu Hause mitbringt, nachdem sich alle zum gemeinsamen Laub harken im Park getroffen hatten. Neue Ideen entstehen vielleicht beim Harken, beim Kuchen essen, weil Leute zusammenfinden. „Hey, ich werde gebraucht!“ Ein Gefühl, welches ungeahnte Recourcen freisetzen könnte und weitere Menschen animiert, mitzumachen, weil se davon gehört haben, dass ditt Laub harken total lustig war...
😎Haste ma zwee Euro?
I´ve got the PLATTENBAU Blues...
Ich selbst fühl mich unglaublich wohl in der - für mich gefühlt - „schönsten Wohnung der Stadt“. So wird es vielen Anderen auch gehen in ihren Wohnungen. Egal Ob ALTbau oder PLATTENbau. Ein Zuhause ist nicht unbedingt die Beschreibung eines Rohstoffes, wie Beton oder Klinkerstein - es ist eher ein Gefühl, also irgendwie auch die Beschreibung eines „Rohstoffes“ . Wer sich zu Hause fühlt, hat vielleicht einfach Bock drauf, mit zu gestalten, mit allen Recourcen und Mitteln, die jeder so hat. Und das alles vielleicht grundlegend ausgelöst von nur einem Gefühl: „Hey, ick werde gebraucht!“
😁Ick formulier´s nochmal neu!😁
Stell Dir mal vor, es würde nur jeder Hundertste mitmachen, also beispielsweise aus Fünftausend Bewohnern genau 50 Menschen, vielleicht ausgelöst von dem Gefühl: „Hey, ick werde gebraucht!“
Stell Dir mal vor, es würde jeder von den Fünftausend Bewohnern ein ZWEI Euro Stück (nur 1x im Jahr!) für Kultur in seinem Wohngebiet dazugeben, um mit zu gestalten, dann wären das ZEHNTAUSEND Euro. Ausgelöst von dem Gefühl: „Hey, ich werde gebraucht!“ Oder nur 50 cent. Immernoch 2.500 Euro!
Stell Dir mal vor, es würde was tolles Neues entstehen, und Du bist dabei. Jemand sagt es Dir ins Gesicht: „Schön das Du da bist!“ Und für das was Du tust, bekommst Du keinen einzigen Euro. Doch Du bekommst das Gefühl: „Hey, ich werde gebraucht!“
🤔Wieviel "Geldwert" hat dieses Gefühl, gebraucht zu werden denn eigentlich - in einer Zeit, wo es scheinbar nur noch um's Geld geht?
Danke für Eure Zeit!
Euer Dirk Marx
29.11.17
😎Like diese kleene Seite, wenn Du magst und bleib so uff'm Laufenden, wenn die nächsten Zeilen "on air" gehen!😎

Tach ihr Lieben!"Almost an angel... fast ein (jelber) Engel.Gut, dass ick mit'n Benzi liegengeblieben bin!"Ihr werdet Eu...
26/11/2017

Tach ihr Lieben!
"Almost an angel... fast ein (jelber) Engel.
Gut, dass ick mit'n Benzi liegengeblieben bin!"
Ihr werdet Euch vielleicht fragen, ob ick heute meine Medikamente nich genommen habe. Wie kann sich jemand drüber freuen, mit seinem Auto liegenzubleiben, oder? Ich sag mal so... ohne die Panne wär diese Geschichte gar nicht entstanden... und Erlebnisse und Begegnungen wären mir verwährt geblieben. Ick gloob... sich wenigstens nicht darüber zu ärgern, das die kaputte Wasserpumpe meinen Silberpfeil zum Auslauf-modell gemacht hat, war schonmal die richtige Entscheidung.
😎Gut so das mit meinem InkontinenzBenz!
Käffchenschlürfend an der Tanke uff'n ADAC wartend eröffnete sogar Möglichkeiten, neuen Leuten zu begegnen, n bissl zu quatschen und Menschen einfach zuzusehen bei ihrer hektischen Betriebsamkeit. Uffregen macht die Wasserpumpe nicht wieder heil. Also? NICH uffregen! Und erstmal allet so hinnehmen, wie es is. Und uff den jelben Engel warten. Ooch wenn's keen Märchen is, fang ick einfach mal an, als wäre es eines! .Es war einmal Anfang August, als alles seinen Lauf nahm... in eine Richtung, die ich nie für möglich gehalten hätte.
😎Gut so! Wofür, das sollte sich rausstellen!
Vor ein paar Tagen gab es ja uffm Berliner Ring diese Vollsperrung nach einem schweren Unfall. Umgekippte LKW mit Farbe hatten die Zeitpläne vieler Leute "gestrichen" . Ebenso manche Termine. Und auch die Fahrbahn. Ich fragte mich, ob es wieder der Druck und die Hektik der heutigen Zeit war, der in diesem kurzen Moment der Überforderung des Truckers den Crash verursacht hat? Die Ironie des Lebens. Wie oft kostet es uns Zeit (manchmal auch die Gesundheit, gar das Leben)... weil wir Zeit sparen wollen! So standen alle rum und hatten plötzlich Zeit. Obwohl alle eigentlich keine Zeit haben.
😎Gut so? Wofür, kann sich noch rausstellen!
Als ich im August dann vom gelben Engel aufgeladen wurde, erzählte mir der Fahrer, es sei eine Stelle im Betrieb frei als Fahrer eines solchen Abschleppgefährtes. Ich ließ meinen Stern gleich dort in der Werkstatt, um die Wasserpumpe zu tauschen, da ich einfach keene Zeit hatte, selbst zu schrauben. 70 Euro die Werkstatt-Stunde war n fetter Lohn...im Vergleich zum Mindestlohn, doch es musste ja gemacht werden. Also bin ick nach ein paar Tagen dorthin, um das "trockengelegte" Auto wieder abzuholen und gleichzeitig für den Job als Gelber Engel vorzusprechen. Am nächsten Tag Praktikum uffm Schlepper & Begegnungen.
😎Gut so! Wär' mir entgangen ohne Panne.
So startete ein Donnerstag uff'm Schlepper mit einem grossgewachsenen sehr sympatischen Fahrer, mit dem ich gemeinsam auch diverse Frauen abschleppte. Mit ihren kaputten oder verunfallten Autos. Ich erlebte eine Menge gestresste Menschen in gestressten Leben mit defekten Autos, die sicher garnicht defekt wären, wenn das Leben der Menschen nicht so stressig wäre! Alle schienen Zeit sparen zu wollen, indem sie im Auto telefonierten, den längst fälligen Ölwechsel verschoben oder einfach zu schnell waren. Das Ende vom Lied war zerknautschtes Blech, offene Airbags, Genickschmerzen oder schlichtweg ein kapitaler Motorschaden! Am Öl hat's nicht gelegen! War ja keins drin! Und alle hatten wieder Zeit. Gezwungenermaßen.
😎Gut so?? Als Zeichen, mal innezuhalten?
Almost an angel! Jaaaa ich hab den Job dann doch nicht bekommen, ein Gelber Engel zu sein, obwohl ich das gern gemacht hätte!
Denn das (Mindest)-Geld, was man mir anbotwar unangemessen für all meine Erfahrung. Jaguar fahren wollen, aber nur Dacia bezahlen wollen sei nicht fair! Hab ick ooch so gesagt! 3/4Teilzeit. Ich hätte davon nie leben können. Hab ick ooch so gesagt! Wenn ich noch nen Zweitjob zum Überleben brauche, dann fehlt mir diese Kraft doch, um voll konzentriert meinen "Erstjob" zu tun. Das führt zu Fehlern, die Geld kosten. Gar Unfällen? Wie uff der Autobahn letzte Woche? Hab ick ooch so gesagt! Denn ich kann keinen Job wirklich gut machen, wenn ich mit hängender Fresse zur Arbeit schlurfe, weil ich schon um 7 Uhr früh weiß, dass ich um 17 Uhr abends nicht genug verdient hab, um davon zufrieden leben zu können. Hab ick ooch so gesagt!
😎Ick formulier's nochmal NEU!😎
Janz viel is genau richtig so, wie es passiert! Die Erlebnisse und Begegnungen, die ich hatte, dank meines "InkontinenzBenz" sind in meiner Erinnerung gespeichert. Sind eh nicht in Euro umzumünzen. Ich konnte neue Erfahrungen sammeln. Auch nicht in Geld zu messen. Diese Zeilen jetzt zu schreiben und mit Euch zu teilen, weil mein alter Stern mal liegenblieb.... ditt is eh unbezahlbar.
Irgendwie hab ick ditt langsam verstanden... ditt mit der Zeit. Ick gloobb es is'n Trugschluss zu meinen, ich kann Zeit "sparen", wenn ich noch MEHR... noch SCHNELLER mache.
Vielleicht kann ich doch viel mehr mitbestimmen, wo, womit und mit wem ich meine Zeit verbringe...
🤔Im Krankenhaus mit Schmerzen nach'm "Hektikunfall" oder im Sessel. Schreiben.🤔
Vielleicht geht es eigentlich gar nicht darum, immer schneller, sondern bewusster zu leben. Gut verbrachte Zeit mit tollen Menschen erspart vielleicht den nächsten Zeit raubenden Krankenhausaufenthalt nach einem Unfall, der vielleicht nie passiert wäre, wenn wir nicht wieder versucht hätten... Zeit zu sparen!
Danke für Eure Zeit!
Euer Dirk Marx.
26.11.17
😎Like oder abonier diese kleene Seite wenn Du magst und bleib so uffm Laufenden, wenn die nächsten Zeilen "on air" gehen! 😎

Adresse

Friedrich-Engels-Str
Königs Wusterhausen
15711

Telefon

01628703355

Webseite

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Stationen - nüchtern betrachtet. Eine AUTO-Biographie erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen