24/05/2026
Am 22.7.2026 jährt sich der rechte Anschlag am OEZ München zum zehnten Mal. Armele, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selcuk und Sevda wurden aus rassistischen Motiven ermordet. Obwohl der Anschlag zu den blutigsten Kapiteln des rechten Terrors in der Geschichte der Bundesrepublik zählt, blieb es lange Zeit sehr still um die Tat. Jahrelang kämpften die Angehörigen und Überlebenden gegen viele Widerstände um Anerkennung, Aufklärung und Konsequenzen. In dem Vortrag werden die Hintergründe der Tat beleuchtet, der lange Kampf um Anerkennung nachgezeichnet und die offenen Fragen aufgezeigt. Darüber hinaus soll eine kritische Perspektive als Antifas in zeitgenössischer Erinnerungspolitik zu rechtem Terror diskutiert werden.
13.06.26, Ort: Schreina 47. 19Uhr