24/11/2022
Woran erkennt man abgenutzte Bremsbeläge?
Bremsbeläge sind Verschleissteile, daher gehört ein Bremsen-Check zu jeder MFK- und Wartungsinspektion (Service). Aber bereits vor dem Werkstattbesuch gibt es Möglichkeiten, um zu kontrollieren, in welchem Zustand die Bremsbeläge sind. Wie jeder Autofahrer abgenutzte Bremsbeläge prüfen kann und wann sie gewechselt werden sollten, erfahren Sie hier.
Fahrzeuge der jüngeren Generation verfügen in der Regel über eine elektronische *Verschleissanzeige*, die signalisiert, wann eine Bremsenkontrolle notwendig ist.
‼️ Frage uns, ob dein Auto eine Verschleissanzeige hat ‼️
Manche Hersteller haben statt der Anzeige einen *Verschleisskontakt*, der bei abgefahrenen Bremsbelägen an der Bremsscheibe reibt und ein unüberhörbares Kratzen verursacht, um den Gang in die Werkstatt anzuzeigen.
Wer ein älteres Modell fährt, muss sich zunächst auf seine Augen verlassen. Sind die Räder der Vorderachse eingeschlagen, kann ein erster Blick auf den Zustand der Bremsanlage geworfen werden. Weisen die Bremsscheiben tiefe Rillen auf, ist es Zeit, die Scheiben und die Beläge zu wechseln. Eine bessere Übersicht ermöglicht die Entfernung des Rades, etwa beim saisonalen Reifenwechsel. Autoprofis erkennen mit geübtem Auge schnell, wann ein Wechsel nötig ist.
Wenn der Restbelag zwei bis drei Millimeter ‼️ beträgt, sollten die Bremsbeläge der Scheibenbremse ausgewechselt werden (bei Trommelbremsen ist es ein Millimeter. Hier muss mann die Trommelbremse aufmachen um die Bremsbacken i.O. sind).
Sind Rostspuren auf den Scheiben erkennbar, handelt es sich häufig um harmlosen Flugrost. Weisen die Scheiben aber tiefe Rillen auf, ist ein Austausch nötig.
Achtung 🚨 Traue deinen Ohren! Wenn ein Kreischen (Metallisches Kratzgeräusch) davon zeugt, das Metall auf Metall reibt, ist es zu spät und die Bremsen müssen sofort ersetzt werden.